Übergriffe

Schünemann will „Gewalt gegen Feuerwehrleute schärfer ahnden“

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Innenminister Uwe Schünemann (CDU) will Gewalttaten auf Feuerwehrleute schärfer bestrafen. (Archiv)

Hannover - Nicht nur Polizisten, sondern auch Feuerwehrleute werden immer häufiger brutal angegriffen. Innenminister Uwe Schünemann fordert einen eigenen Strafrechtsparagrafen, um diese Übergriffe schärfer zu bestrafen.

Wer Feuerwehrleute angreift, soll nach dem Willen von Innenminister Uwe Schünemann (CDU) künftig dafür härter bestraft werden. Die Hemmschwelle gegenüber nichtpolizeilicher Einsatzkräfte sei gesunken, sagte er am Montag in Hannover.

„Sie sind immer häufiger Ziel zielloser Gewalt.“ So sei in der Silvesternacht der Einsatzleiter der Lüneburger Feuerwehr verletzt worden. Ein Passant hatte dem Feuerwehrmann mit seinem Kopf ins Gesicht geschlagen. Der Angegriffene erlitt Prellungen. „Es ist oftmals fehlender Respekt gegenüber den Helfern“, meinte Schünemann, „aber auch blinde Wut“. Dadurch werde das Leben der Helfer und der Hilfsbedürftigen gefährdet.

Die zunehmenden Übergriffe könnten sich auch negativ auf das ehrenamtliche Engagement der freiwilligen Brandhelfer niederschlagen, befürchtet der Minister. Er fordert die Einführung eines eigenen Strafrechtsparagrafen. Gewalt gegen Polizisten, Feuerwehrleute oder Rettungsdienste könnte dann mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden.

Wichtig sei es auch, bundesweite Standards für den Schutz von Einsatzkräften festzulegen. Für den 17. April plant Schünemann einen Krisengipfel mit Vertretern der Feuerwehr in Celle.

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