Polizei sperrt Gelände ab

Schüsse am Klinikum in Berlin

Berlin - Auf dem Gelände des Auguste-Viktoria-Krankenhauses in Berlin-Schöneberg sind am Mittwochvormittag Schüsse gefallen. Ein Mann wurde offenbar am Kopf getroffen und muss notoperiert werden. Die Polizei hat das Gelände abgesperrt.

Auf dem Gelände einer Berliner Klinik ist ein Mann mit einer lebensgefährlichen Schussverletzung entdeckt worden. Der 36-Jährige lag am Mittwochmorgen auf einer Bank und wurde gleich in dem Auguste-Viktoria-Klinikum operiert, wie ein Polizeisprecher sagte. "Man kann ein versuchtes Tötungsdelikt nicht ausschließen" , sagte der Sprecher. Daher sei auch eine Mordkommission am Tatort. Medienberichten zufolge soll der Mann im Kopf getroffen worden sein. Die Polizei machte zur Art der Schussverletzung keine Angaben. Das große Gelände wurde weiträumig abgesperrt.

Zeugen hatten den Angaben zufolge gegen 8.00 Uhr erst einen lauten Streit zwischen zwei Männern und dann den Schuss gehört. Einer der Männer sei danach weggelaufen. Ermittler suchten in der Umgebung des Krankenhauses nach dem Unbekannten, wie der Sprecher sagte. Es sei auch ein Spezialhund - ein sogenannter Mantrailer - angefordert worden. Die Polizei hoffe, dass das Tier eine Spur zum Geflüchteten aufnehmen könne. Die Hintergründe des Vorfalls waren laut Polizei bisher völlig unklar. Ob auf den Mann geschossen wurde oder ob er selber eine Waffe betätigt hat, müssten nun die Ermittlungen ergeben. Fest stehe, dass das Opfer weder ein Patient noch ein Angestellter der Klinik sei.

dpa

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