Transplantationsskandal

Schwere Vorwürfe gegen Göttinger Chefarzt

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Foto: Der angeklagte Arzt (r) im Prozess um einen Transplantations-Skandal sin einem Saal am Landgericht in Göttingen mit seinen Verteidigern Ulf Haumann (l) und Jürgen Hoppe zusammen.

Göttingen - Im Prozess um den Transplantationsskandal hat ein Mediziner schwere Vorwürfe gegen einen früheren Chefarzt der Göttinger Universitätsmedizin (UMG) erhoben.

Der Leberspezialist, der mit dem angeklagten ehemaligen Leiter der Transplantationschirurgie eng zusammengearbeitet hatte, habe Assistenzärzte zu falschen Diagnosen aufgefordert, sagte der Zeuge, der frühere Assistenzarzt an der UMG war. Es sei dem Chefarzt nur um Profit und nicht um das Wohl von Patienten gegangen. In dem Prozess muss sich der frühere Leiter der Transplantationsmedizin der Klinik wegen versuchten Totschlags in elf und Körperverletzung mit Todesfolge in drei Fällen verantworten.

dpa

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