Feuer in Scheune

Sechs Pferde bei Großfeuer verbrannt

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Bütlingen - Bei einem Großfeuer im Landkreis Harburg sind sechs Pferde in einer Scheune verbrannt. Der 71-jährige Besitzer des Hofes in Bütlingen und sein 35 Jahre alter Sohn erlitten eine Rauchgasvergiftung, als sie vergeblich versuchten, die Tiere zu befreien. Brandstiftung ist nicht ausgeschlossen, berichtet die Polizei.

Die beiden Männer hatten nach Angaben der Polizei am frühen Mittwochmorgen entdeckt, dass zwei Scheunen auf dem Gelände in Flammen standen. Bis zum Vormittag waren mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Sie konnten nicht verhindern, dass die beiden Gebäude vollständig niederbrannten. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf mindestens 200.000 Euro.

Als Ursache des Feuers könne auch Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden, sagte der Polizeisprecher. Im Herbst 2013 hatte eine Serie von Brandstiftungen die Region erschüttert. Im vergangenen Mai wurde deshalb ein junger Feuerwehrmann aus Bütlingen zu sechs Jahren Haft verurteilt.

dpa/lni

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