Schnee und Glätte behindern den Verkehr

Sechs Verletzte: Der Wintereinbruch sorgt am Montag für viele Unfälle

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Glatte Straßen sorgen im Norden weiterhin für zahlreiche Unfälle, zum Teil mit erheblichen Schäden.

Hannover - Der erneute Wintereinbruch hat in Niedersachsen für glatte und vereiste Straßen gesorgt. In der Nacht zum Montag kam es allein in der Region Hannover zu mehr als 100 Unfällen, teilte die Polizei mit. Sechs Menschen wurden dabei teils schwer verletzt.

Glatte und vereiste Straßen haben in Niedersachsen zu mehreren hundert Unfällen geführt. Betroffen waren vor allem die mittleren und östlichen Landesteile. Alleine in der Region Hannover habe es seit Sonntag rund 150 Mal gekracht, teilte die Polizei am Montag mit. Sechs Menschen wurden dabei teils schwer verletzt.

Noch häufiger mussten Polizei und Unfalldienste im Bereich der Polizeidirektion Braunschweig ausrücken. Seit Sonntag seien in der Region rund 200 Unfälle registriert worden, sagte ein Polizeisprecher in Braunschweig. Zum Glück sei es fast ausnahmslos bei Blechschäden geblieben.

Auch im Landkreis Stade und in Osnabrück verunglückten Dutzende Fahrzeuge. Aus dem Göttinger Stadtgebiet meldete die Polizei 15 Kollisionen.

Einer der schwersten Unfälle ereignete sich auf der B 498 im Harz bei Oker. Dort wurden am Sonntagnachmittag bei einem Frontalzusammenstoß neun Menschen verletzt, sechs davon schwer. Ein vollbesetzter Kleintransporter war auf glatter Fahrbahn in einer Kurve in den Gegenverkehr gerutscht und mit einem Auto zusammengestoßen.

Ansonsten seien die Verkehrsteilnehmer im Harz aber sehr vorsichtig unterwegs gewesen, sagt ein Polizeisprecher inGoslar. Insgesamt wurden nur rund zehn Kollisionen gezählt.

Der Deutsche Wetterdienst hat für die deutsche Nordseeküste eine Unwetterwarnung herausgegeben. Böen bis Stärke acht sind zu erwarten. Auch in anderen nördlichen Bundesländern kam es seit dem Wintereinbruch zu zahlreichen Unfällen.

Wintereinbruch sorgte für schleppenden Verkehr in Mecklenburg-Vorpommern

Der Wintereinbruch vom Wochenende hat am Montag den Menschen in Mecklenburg-Vorpommern den Weg zur Arbeit und zur Schule erheblich erschwert.

Starker Schneefall und vereiste Straßen haben landesweit am Sonntag und in der Nacht zum Montag zu zahlreichen Unfällen auf den Straßen geführt. Insgesamt kam es zu 78 Unfällen, bei denen sieben Menschen teils schwer verletzt wurden, wie die Polizei mitteilte. Der Landkreis Vorpommern-Greifswald war am stärksten betroffen. Allein dort wurde der Gesamtschaden auf etwa 250.000 Euro geschätzt.

Zahlreiche Unfälle in Schleswig-Holstein

Starker Schneefall und vereiste Straßen haben am frühen Montag zu zahlreichen Unfällen auf den Straßen in Schleswig-Holstein und Hamburg geführt. Meist blieb es aber bei Blechschäden, wie die Polizei mitteilte. Insgesamt mussten die Beamten über 100 Unfälle aufnehmen. Wegen der Wetterlage fällt zudem in den Kreisen Plön, Ostholstein und Segeberg der Unterricht an allen öffentlichen Schulen aus.

dpa

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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