37. Internationaler Museumstag

Stephan Weil eröffnet Museumstag in Celle

+
Krone und Hermelinmantel liegen Anfang Mai im Residenz-Museum Celle (Niedersachsen) vor einem Ölgemälde, das Georg I., König von Großbritannien und Irland, Kurfürst von Hannover (1660-1727), zeigt.

Celle - Mehr als 1700 Museen beteiligen sich an diesem Sonntag bundesweit mit Aktionen am 37. Internationalen Museumstag. Unter dem Motto „Sammeln verbindet“ ermöglichen viele Häuser einen Blick hinter die Kulissen.

Zur zentralen Eröffnungsfeier hatte Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) als amtierender Bundesratspräsident ins Schloss Celle eingeladen.

Alles zum Thema...

Personalunion gibt es hier.

Zeitgleich startet hier die Schau „Reif für die Insel“. Sie ist Teil der großen Ausstellung über Hannovers Herrscher auf Englands Thron. Bereits vor der Eröffnung hob Weil die Bedeutung der bundesweit 6400 Museen hervor.

Sie seien das kulturelle Gedächtnis unseres Landes, sagte er.

Rund 700 Museen in Niedersachsen

In Niedersachsen gibt es insgesamt rund 700 regelmäßig geöffnete Museen. Die Hälfte davon sind Heimatmuseen. Das älteste Museum ist in Braunschweig, es ist der 1754 eröffnete Vorläufer des Herzog Anton Ulrich-Museums und des Staatlichen Naturhistorischen Museums. Die Weltausstellung in Hannover im Jahr 2000 sorgte für einen Investitionsschub in die Museen im Land. Derzeit wird nach Angaben des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen vor allem in Erlebniswelten wie das Paläon investiert, das 2013 im Kreis Helmstedt öffnete und schon mehr Besucher anzog als erwartet. Das futuristische Haus macht die Altsteinzeit lebendig, im Zentrum stehen die ältesten Holzwaffen der Menschheit, die 300.000 Jahre alten Schöninger Speere, die 1994 im Braunkohle-Tagebau entdeckt wurden.

lni/mhu

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare