Von Döbeln nach Berlin

Stiefelweitwurf-WM wegen Hochwassers verlegt

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Die Stiefel müssen nach Berlin: Die Stiefelweitwurf-WM kann nicht in Döbeln stattfinden.

Döbeln - Das Wettkampfgelände ist geflutet, die Weitwerfer müssen weichen. Die Stiefelweitwurf-WM wird in diesem Jahr nicht wie geplant in Döbeln stattfinden. Stattdessen soll das Spektakel nach Berlin verlegt werden.

Wegen des Juni-Hochwassers wird die für das Wochenende geplante Stiefelweitwurf-Weltmeisterschaft aus Döbeln nach Berlin verlegt. „Der Termin 5. bis 6. Juli bleibt“, sagte die Organisatorin des Vereins „Gib Leder 04 Döbeln“, Mandy Hellwig, am Dienstag. Der Verein „Gib Gummi 03 Berlin“ sei kurzfristig als Ausrichter eingesprungen. In Sachsen hatte das Hochwasser das Wettkampfgelände geflutet. Die Unterbringung der internationalen WM-Teilnehmer sei ebenfalls schwierig, sagte Hellwig. Ihr Verein hatte zuvor bereits mehrere Deutsche Meisterschaften und Weltcups des Wettstreits veranstaltet.

Den Stiefelweitwurf haben ursprünglich die Finnen ersonnen und in Skandinavien populär gemacht. Seit 2004 ist auch Deutschland im Dachverband der Stiefelwerfer. Auch in Italien, Polen und Russland hat der Wettstreit inzwischen viele Anhänger gefunden.

dpa/sag

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