Ausstand der Erzieher

Streiks in kommunalen Kitas gehen weiter

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Hintergrund der Streiks ist das Ringen von Erziehern und Sozialpädagogen um eine bessere Anerkennung und finanzielle Aufwertung ihrer Arbeit.

Hannover - Die Streiks in den Kindertagesstätten treffen von Montag an wieder Tausende Eltern in Niedersachsen. In der Region Hannover sind die meisten kommunalen Einrichtungen geschlossen - einige bieten immerhin eine Notbetreuung an. Gestreikt werden soll noch mindestens bis Pfingsten.

In Niedersachsen sind fast 1600 Krippen, Kindergärten und Horte mit rund 13 500 Beschäftigten betroffen. Außerdem sind rund 8000 Beschäftigte in der Kinder- und Jugendhilfe zum Streik aufgerufen. Im Land Bremen geht es um mehr als 80 Einrichtungen mit gut 1200 Mitarbeitern.

Hintergrund der Streiks ist das Ringen von Erziehern und Sozialpädagogen um eine bessere Anerkennung und finanzielle Aufwertung ihrer Arbeit. DieGewerkschaft Verdi fordert eine Neuregelung der Eingruppierung für diese Berufe - das hätte nach Gewerkschaftsforderungen eine Erhöhung der Gehälter um durchschnittlich zehn Prozent zur Folge.

Nicht überall hatte der Streik wie in Hannover, Osnabrück, Wolfsburg, Peine und Bremen schon am Freitag begonnen. In Bremerhaven zum Beispiel wollen die Mitarbeiter erst am Mittwoch die Arbeit niederlegen.

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