Hells Angels

LKA stuft Rockeraussage als glaubwürdig ein

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Foto: Ein LKA-Beamter hat die Aussagen des Ex-Rockers in Hamburg als glaubwürdig eingestuft.

Kiel - Ein Ermittler des Kieler Landeskriminalamtes hat die Aussagen eines Ex-Rockers gegen die Hells Angels als hoch glaubwürdig eingestuft. Das LKA prüfte die Aussagen des Mannes seit Februar.

Die betreffen den Fall eines angeblich von den Hells Angels ermordeten Türken sowie die Bereiche Waffenhandel und -verkäufe, Drogengeschäfte und Schutzgeld, sagte der 46 Jahre alte Beamte am Dienstag vor dem Kieler Landgericht. Der Zeuge hatte auch Hannovers Hells-Angels-Chef Frank Hanebuth schwer beschuldigt. Vom Hörensagen wisse er, dass Hanebuth grünes Licht für die Ermordung des Türken gegeben habe, sagte der Aussteiger am Dienstag vor Gericht. Hanebuth hatte die Vorwürfe über seinen Anwalt als unzutreffend zurückgewiesen.

In dem Prozess muss sich der Ex-Rocker wegen Zuhälterei und Körperverletzung verantworten. Seit Mitte Februar habe er die Aussagen des Ex-Rockers „entgegen genommen“, sagte der Beamte. Er sollte nach eigener Darstellung „die Inhalte bewerten und verifizieren und auf Konstanz überprüfen“. „Wir kamen im Rahmen der Überprüfung zum Ergebnis, dass wir von einer hohen Glaubwürdigkeit der Aussagen ausgehen können.“

dpa/sag

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