Mann im Main ertrunken

Suche nach Handy endet tödlich

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Der Main in Frankfurt.

Frankfurt/Main - Ein Mann, der in Frankfurt auf der Suche nach dem Handy eines Passanten in den Main gesprungen war, ist vermutlich ertrunken. Die Polizei gab nach stundenlangem erfolglosen Bemühen am Dienstagnachmittag die Suche nach dem Vermissten auf.

Der nach Zeugenangaben vermutlich türkischstämmige Mann war um kurz nach Mitternacht im Bereich der Alten Brücke in den Fluss gesprungen, um nach dem verlorenen Handy zu tauchen. Dessen Besitzer alarmierte die Polizei, nachdem der Helfer nach mehreren Tauchgängen nicht mehr an die Oberfläche gekommen war. Wasserrettungseinheiten setzten daraufhin ihrerseits einen Taucher ein, um den Vermissten zu finden.

Erschwert wurde die Suchaktion nach Angaben der Feuerwehr durch die Dunkelheit, die Flussströmung und die dort liegenden Ausflugsschiffe. Die Suche wurde deshalb in der Nacht unterbrochen und erst am Morgen wieder aufgenommen. Aber auch dabei fanden die Rettungskräfte keine Spur von dem Mann und mussten schließlich die Bemühungen ergebnislos einstellen.

Die Wasserschutzpolizei bat derweil um Hinweise auf die Identität des 1,80 Meter großen Mannes im Alter von 25 bis 30 Jahren. Der Unbekannte war mit dem Besitzer des Handys ins Gespräch gekommen, wie dieser berichtete. Im Verlauf der Unterhaltung sei ihm dann das Handy heruntergefallen und in den Fluss gelangt. Der Mann sei kurz entschlossen hinterhergesprungen.

dapd

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