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Cyberangriff auf die Heilbronner Stimme: Ausmaß weiterhin unklar 

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Von: Melissa Sperber, Lisa Klein, Anna-Maureen Bremer

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Auf die Heilbronner Stimme wurde am Freitagmorgen ein Cyberangriff verübt – mit weitreichenden Folgen für die Produktion. Auch Tochterunternehmen der Stimme Mediengruppe sind betroffen. Die Polizei ermittelt.

Wegen eines Cyberangriffs sind die Systeme der Heilbronner Stimme sowie weiterer Unternehmen der Stimme Mediengruppe, darunter das echo, RegioMail und der Stimme Pressedruck, seit dem Freitagmorgen weitgehend lahmgelegt. Die Mediengruppe ist seither nicht mehr erreichbar – weder telefonisch noch per E-Mail. Alle Systeme sind bis auf Weiteres blockiert und eine Zeitungsproduktion, sowie E-Paper Produktion sind nicht möglich.

Ein interner Krisenstab untersucht gemeinsam mit der Polizei und Cyberexperten die Vorgänge. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um eine bekannte Cyber-Tätergruppe. Eine Lösegeldforderung ist nicht eingegangen. Das genaue Ausmaß des Cyberangriffs ist bislang noch unklar. Inwieweit Daten von Privat- und Geschäftskunden betroffen sind, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht sagen. Es wird mit Hochdruck an der Abwehr und Schadensbegrenzung gearbeitet.

Berichterstattung läuft trotz Cyberangriff auf die Stimme Mediengruppe weiter

Auf stimme.de und echo24.de wird weiterhin aktuell von allen anfallenden Terminen und Ereignissen berichtet. Darüber hinaus konnte gemeinsam mit der Brettener Woche in Bretten eine sechsseitige Notfallausgabe produziert werden, welche in Karlsruhe gedruckt und am morgigen Samstag an alle Haushalte im Stadt- und Landkreis Heilbronn sowie im Hohenlohekreis verteilt wird.

Wir werden Sie über unsere Homepage kontinuierlich auf dem Laufenden halten. Darüber hinaus ist unsere Servicenummer ebenfalls unter 07131/615615 erreichbar.

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