1. WLZ
  2. Panorama

Til Schweiger: „Hört mir auf mit dem Gender-Wahnsinn!“

Erstellt:

Von: Tanja Koch

Kommentare

In einem Interview spricht Til Schweiger darüber, wie modern „Manta, Manta 2“ sein wird. Politische Korrektheit soll offenbar keine Rolle spielen.

Dortmund – Sein Kinodebüt in „Manta, Manta“ liegt mehr als 30 Jahre zurück. Vor einigen Wochen wurde bekannt: Es wird einen zweiten Teil mit Til Schweiger in der Hauptrolle als Proll „Bertie“ geben. Auf seinem Instagram-Account hatte er einen Clip gepostet, in dem das grell lackierte Auto mit dem Kennzeichen „HA - B 123“ zu sehen war. „Yes, Baby“, ruft der Schauspieler angesichts des Autos.

In einem Interview mit Bild hat der 58-Jährige nun Infos über den neuen Film verraten. Mit einer Aussage dürfte Schweiger aber ein paar Fans verprellt haben. Denn eine Frage des Interviews drehte sich darum, ob der Film, der aus dem Jahr 1991 stammt, der „heutigen Zeit angepasst“ sein werde. Konkret drehte sich die Frage darum, ob „Manta, Manta 2“ denn „politisch korrekt und durchgegendert“ sein werde.

Til Schweiger
Til Schweiger, Schauspieler und Filmproduzent, sitzt vor dem Restaurant „Fischpavillon“. © Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

„Manta, Manta 2“: Til Schweiger kann mit Gendern offenbar wenig anfangen

Davon hält Til Schweiger offenbar wenig, wie er in seiner Antwort klarmachte: „Hört mir auf mit dem Gender-Wahnsinn!“, sagte er. „‘Manta, Manta 2‘ ist nicht angetreten, um dem Gender-Wahnsinn den roten Teppich auszurollen. Die Rollen von damals sind natürlich älter geworden, haben mehr Lebenserfahrung. Aber sie sind ja keine völlig neuen Figuren.“

Til Schweiger und sein Opel Manta wurden in Dortmund wieder vereint.
Vor rund 30 Jahren ist Til Schweiger als Proll Bertie in „Manta, Manta“ bekannt geworden. (Archivbild) © United Archives/kpa/Imago

Der Film war auch wegen seines derben Humors schnell Kult geworden. Für Schweiger sei „Manta, Manta“ auch 30 Jahre später noch nicht in die Jahre gekommen: „Der Film ist 30 Jahre alt und sieht so aus, als wäre er gestern gedreht worden“, erklärt er im Interview. Was Zuschauer:innen in der Fortsetzung allerdings erwartet: „Mehr Comedy“ sowie „mehr Gefühl“ als im ersten Teil.

Til Schweiger: Kritik nach Aussage zur Corona-Impfung bei Kindern

Im vergangenen Jahr hatte Til Schweiger bereits mit teilweise falschen Äußerungen zur Coronavirus-Impfung bei Kindern Kritik auf sich gezogen. Diese lehne er ab. Denn Corona sei für Kinder „absolut harmlos“. Die Risiken einer Impfung, die man „nicht erforscht“ hätte, seien „ungleich höher“, zitiert die FAZ den Schauspieler. Ob seine Äußerungen zum Gendern ebenso hohe Wellen schlagen werden, bleibt abzuwarten. (tk)

Auch interessant

Kommentare