Unfall in Brandenburg

Tote und Verletzte nach Unfall mit Reisebus

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Foto: Nach dem Frontalzusammenstoß kam der Reisebus nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Hage - Horrorunfall auf einer Bundestraße in Brandenburg: Ein Pkw fährt frontal gegen einen entgegenkommenden Reisebus. Beide Fahrer sterben, 47 Menschen werden verletzt. Die Bundesstraße ist wegen der Rettungsarbeiten voll gesperrt.

Tragisches Ende einer Einkaufsfahrt nach Polen: Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Auto und einem Reisebus sind am frühen Samstagmorgen auf der Bundesstraße 5 in Brandenburg (Havelland) zwei Menschen gestorben. Der Busfahrer und der Fahrer des Kleinwagens erlagen am Unfallort zwischen Pessin und Friesack ihren schweren Verletzungen, berichtete Polizeisprecher Axel Schugardt. Alle 47 Reisenden in dem Bus aus Sachsen-Anhalt seien zudem verletzt worden, sieben von ihnen schwer. Die Bundesstraße war wegen der Rettungsarbeiten zunächst voll gesperrt.

Die Reisenden in dem Bus aus dem Kreis Salzwedel seien auf einer Einkaufsfahrt nach Polen gewesen, berichtete Schugardt. Der Autofahrer war demnach in Richtung Friesack unterwegs und auf der nebligen Strecke am frühen Morgen aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Nach dem Frontalzusammenstoß kam der Reisebus nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Das Auto landete im Straßengraben.

Der Notruf sei um 7.21 Uhr bei der Polizei eingegangen, sagte Schugardt. "Ich kann mich an einen solch schweren Unfall in unserem Landkreis nicht erinnern", sagte der stellvertretende Landrat Henning Kellner, der zur Unfallstelle fuhr. "Der Unfallort bietet ein grausiges Bild." Es seien 7 Notärzte, 75 Feuerwehrleute und alle verfügbaren Rettungswagen im Einsatz, so Kellner.

Sperrung bis in den Nachmittag

Die Verletzten wurden in Kliniken nach Rathenow und Nauen, sowie nach Neuruppin, Kyritz, Oranienburg und Potsdam gebracht. 17 Leichtverletzte wurden mit einem Bus in ein Krankenhaus nach Nauen gefahren. Die beiden Toten müssten von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus den Fahrzeugen geborgen werden, sagte Schugardt. Zur Bergung des Busses wurde ein Kranwagen angefordert. Die Sperrung werde vermutlich bis zum späten Nachmittag andauern. Sachverständige haben ihre Untersuchungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen.

dpa

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