Mindestens 44 Verletzte

Ein Toter bei Taifun in Japan

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Foto: Ein junger Japaner kämpft mit seinem Schirm in Tokio gegen den Taifun „Guchol“.

Tokio - Japan hat seit jeher mit Naturgewalten zu kämpfen. Erstmals in diesem Jahr trifft ein Taifun direkt auf das fernöstliche Inselreich und fordert Opfer. Ein weiterer Taifun dürfte Japan indes verschonen.

Der Taifun „Guchol“ hat in Japan einen Menschen in den Tod gerissen und mindestens 44 weitere verletzt. Am Mittwoch zog er auf den Pazifik hinaus und schwächte sich zum Tiefdruckgebiet ab. Ein weiterer nahender Taifun „Talim“ über dem südchinesischen Meer dürfte nach Berechnung der Meteorologischen Behörde indes nicht auf den japanischen Archipel treffen, sondern sich zuvor ebenfalls zum Tiefdruckgebiet abschwächen. Die Ausläufer könnten es aber im Südwesten und Westen Japans bis Donnerstag stark regnen lassen.

„Guchol“ hatte am Vortag weite Gebiete vor allem im Osten und Nordosten mit heftigem Regen und Stürmen überzogen. Mehr als 150 000 Menschen wurden aufgefordert, sich vorübergehend in Sicherheit zu bringen. Hunderte Inlandsflüge wurden gestrichen, der Betrieb von mehreren Hochgeschwindigkeitszügen unterbrochen. In der Stadt Numazu südwestlich von Tokio starb ein 53 Jahre alter Mann unter den Trümmern eines Fertigbauhauses. Ein 16 Jahre altes Mädchen wurde auch am Mittwoch noch vermisst, wie lokale Medien berichteten.

dpa

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