Versehentlich Entführungsalarm

Turkish Airlines muss in Wien notlanden

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Nach einem Druckabfall in der Kabine habe der Pilot bei der Flugaufsicht die Genehmigung zur Notlandung beantragt, dann aber versehentlich den Entführungsalarm ausgelöst, verlautete aus Polizeikreisen in Wien.

Wien - Eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft Turkish Airlines hat am Freitag auf dem Weg von Frankfurt am Main nach Istanbul einen Zwischenstopp in Wien einlegen müssen. Der Pilot löste versehentlich Entführungsalarm aus, was zwei Jagdflugzeuge der österreichischen Luftwaffe aufsteigen ließ.

Nach einem Druckabfall in der Kabine habe der Pilot bei der Flugaufsicht die Genehmigung zur Notlandung beantragt, dann aber versehentlich den Entführungsalarm ausgelöst, verlautete aus Polizeikreisen in Wien. Demnach stiegen zwei Jagdflugzeuge der österreichischen Luftwaffe auf, um die Linienmaschine zu begleiten. Die Polizei bestätigte damit einen Bericht der Zeitung „Kurier“.

Auf deren Internetseite hieß es, die Passagiere seien in Panik geraten, als die Sauerstoffmasken von der Decke fielen. Der Pilot der Boeing 737 habe daraufhin aus Versehen den Alarm ausgelöst. Zugleich sei die Funkverbindung aus noch unbekannten Gründen unterbrochen worden, was den Verdacht auf eine Entführung zu bestätigen schien. Laut dem „Kurier“-Bericht wurde der Alarm erst 40 Minuten nach Landung der Maschine auf dem internationalen Flughafen Wien aufgehoben.

afp

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