Todesfall vom April

Überfahrener Wolf stammt aus Problemrudel

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Hannover - Der im April nördlich von Hannover auf der Autobahn 7 überfahrene Wolf stammt aus dem Problem-Rudel vom Truppenübungsplatz Munster. Er ist vor seinem Tod durch das westliche Niedersachsen und die Niederlande gezogen. Das teilten am Donnerstag das Wolfsbüro Niedersachsen und die Landesjägerschaft mit.

Es handelte sich der DNA-Analyse des Kadavers zufolge um einen männlichen Nachkommen des problematischen Rudels vom Truppenübungsplatz Munster. Die Tiere sind in der Vergangenheit mehrfach wegen ihrer geringen Scheu vor Menschen aufgefallen. Zwei Einjährige dieses Rudels tragen deshalb inzwischen Sender, die ihre Standorte regelmäßig melden.

Bevor der Wolfauf der Autobahn 7 bei Berkhof von einem Lastwagen erfasst wurde, muss er weite Strecken zurückgelegt haben, wie die Landesjägerschaft rekonstruierte. Sichtungen gab es unter anderem bei Cloppenburg, Leer, in der niederländischen Provinz Groningen sowie bei Meppen. Mitte April verlor sich die Spur des Problem-Wolfes, der auch durch Wohngebiete streifte.

lni

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