Sechs Bundesländer steigen um

US-Töne und rotes Blinklicht für Polizei

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Sechs der sechzehn Bundesländer wollen Streifenwagen der Polizei mit neuen Signaltönen und roten Lichteffekten ausstatten lassen.

Berlin - Die Signale sollen für mehr Aufmerksamkeit sorgen. Der neue heulende Sirenenton ähnelt denen von US-Polizeiwagen.

Sechs der sechzehn Bundesländer wollen Streifenwagen der Polizei mit neuen Signaltönen und roten Lichteffekten ausstatten lassen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur bei Ministerien und Polizeibehörden. Die zusätzliche Technik soll ergänzend zum bekannten Blaulicht eingesetzt werden.

Neben Vorreiter Hessen, wo die neuen Signale bereits eingesetzt werden, planen dies Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Thüringen, Schleswig-Holstein und Berlin. Fünf weitere Länder wollen eine Einführung prüfen, fünf sehen vorerst keinen Grund. Seit 1. August ermöglicht eine bundesweite Rechtsgrundlage die Einführung der Zusatztechnik. Ob sie davon Gebrauch machen, entscheiden die Länder selbst.

Die neuen Signale sollen für mehr Aufmerksamkeit sorgen und das Anhalten vorausfahrender Autos für Polizisten erleichtern. Zulässig sind an Streifenwagen nunmehr auch nach vorn gerichtete Leuchten für rotes Blinklicht. Der neue heulende Sirenenton - ähnlich wie von US-Polizeiwagen bekannt - darf nur zusammen mit dem roten Blinklicht für solche Anhaltemanöver aktiviert werden.

dpa

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