Zusammenstoß in Station

170 Verletzte bei U-Bahn-Unglück in Seoul

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Rund 170 Menschen haben sich bei einem Unfall in Südkorea verletzt.

Seoul - Beim Zusammenstoß zweier U-Bahnzüge in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul sind nach Medienberichten rund 170 Menschen verletzt worden.

Einer der Züge sei an einer Station im Osten von Seoul auf einen stehenden Zug geprallt, wie südkoreanische Sender am Freitag berichteten. Zahlreiche Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht. Ob es Schwerverletzte gab, war zunächst unklar.

Der erste Zug sei vermutlich wegen mechanischer Probleme stehengeblieben, hieß es. Ob der nachfolgende Zug gewarnt worden war, war zunächst offen.

Das Unglück erfolgte zu einem Zeitpunkt, da Bergungsmannschaften vor der Südwestküste des Landes noch immer nach vermissten Insassen der vor über zwei Wochen untergangenen Fähre "Sewol" suchten. Das Schiff war am 16. April mit 476 Menschen an Bord gekentert. Bisher wurden mehr als 220 Todesopfer geborgen. Über 70 Menschen wurden noch vermisst. Die Regierung hatte sich nach dem Unglück für fehlerhaftes Krisenmanagement entschuldigt.

dpa

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