Inszeniertes Verschwinden

Vermeintliches Mordopfer hatte Abtauchen geplant

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Braunschweig/Düsseldorf - Die vermeintlich ermordete Frau aus Braunschweig, die nach 31 Jahren quicklebendig in Düsseldorf wieder aufgetaucht ist, hat ihr damaliges Abtauchen genau geplant. Die Mutter und der Bruder der heute 55-Jährigen reagierten jetzt fassungslos darauf, dass ihre Tochter und Schwester noch lebt.

Wochen, bevor die damals 24 Jahre alte Studentin verschwand, habe sie bereits eine Wohnung in Gelsenkirchen angemietet und heimlich Geld zur Seite gelegt, teilte die Polizei in Braunschweig am Freitag mit. Die junge Frau nahm damals keinen Koffer mit und ließ alles so aussehen, als sei ihr etwas zugestoßen.

Die Mutter und der Bruder der heute 55-Jährigen hätten fassungslos darauf reagiert, dass ihre Tochter und Schwester noch lebt. Wie die „Braunschweiger Zeitung“ berichtete, schrieben sie der Frau, dass sie stets mit offenen Armen empfangen werde. Die 1984 spurlos Verschwundene hatte bei der Polizei ausgesagt, keinen Kontakt zu ihrer Familie mehr haben zu wollen.

dpa

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