Süditalien

Vier Taucher sterben in Blut-Grotte

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Eine Frau und drei Männer sind beim Tauchen in einer Grotte in Süditalien ums Leben gekommen.

Salerno - Dramatisches Ende eines Tauchgangs in einer der beliebtesten Grotten in Süditalien: Vier italienische Freizeittaucher sind nicht mehr aus der Tiefe zurückgekommen. Sie konnten nur noch tot geborgen werden.

Vier Freizeittaucher sind in einer süditalienischen Grotte ums Leben gekommen. Die vier Italiener - drei Männer und eine Frau - wurden am Samstag nacheinander tot aus der Blut-Grotte am Palinuro-Kap südlich von Salerno gezogen, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Vier andere kamen sicher zurück.

Das Palinuro-Kap ist mit seinen dutzenden Grotten ein Paradies für Freizeittaucher. Die bekannteste ist die Grotta azzurra.

Unklar war, wie es zu dem Unfall in der Grotta del sangue kommen konnte. Die vier Taucher waren zusammen mit den vier anderen aufgebrochen, hatten sich dann jedoch offensichtlich getrennt. Angenommen wird, dass die Taucher in der etwa 15 Meter tiefen Grotte in einem Stollen blockiert wurden und keine Sicht mehr hatten. Aufgewirbelter Schlamm könnte mit dazu geführt haben, dass sie im trüben Wasser die Orientierung verloren haben und den Ausgang der Grotte nicht finden konnten. Die anderen Taucher der Gruppe konnten sicher aufsteigen und Rettungsteams rufen.

Auch vor der Insel Capri kam am Samstag ein Freizeittaucher ums Leben. Der 70-jährige Neapolitaner bekam während des Tauchgangs einen Schwächeanfall und starb, wie italienische Medien berichteten.

dpa

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