Zwischen Bad Eilsen und Rehren

Vier tödliche Unfälle in Niedersachsen

Hannover - Am Montagabend ist ein Auto auf dem Parkplatz „Bernser Kirchweg“ an der A 2 ungebremst in einen geparkten Sattelzug gefahren. Der 31-jährige Touran-Fahrer hat dabei tödliche Verletzungen erlitten. Es war nicht der einzige tödliche Unfall: Insgesamt vier Menschen starben auf Niedersachsens Straßen.

Am Montagabend gegen 20.30 Uhr ist ein 31-Jähriger mit zu hoher Geschwindigkeit mit seinem VW Touran auf den unbeleuchten Autobahnparkplatz „Bernser Kirchweg“ gefahren. Hier übersah er den ordnungsgemäß auf einer Parkfläche abgestellten Sattelzug eines 31-Jährigen und kollidierte ungebremst mit dem Auflieger.

Der VW Touran geriet unter das Gespann, der Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen. Der Parkplatz war kurzfristig gesperrt. Der fließende Verkehr war nicht beeinträchtigt.

Weiterer tödlicher Unfall auf der A2

Ein weiterer Unfall ereignete sich Dienstagnacht auf der Autobahn 2 zwischen Bad Eilsen und Rehren. Gegen 01.15 Uhr kam ein Skoda Fabia nach rechts von der Fahrbahn ab, stürzte eine Böschung auf die Kreisstraße 71 hinab und kollidierte mit einer Betonmauer. Eine bislang nicht identifizierte Person ist in dem in Brand geratenem Fahrzeug verstorben.Die Rettungskräfte konnten die Person nach Abschluss der Löscharbeiten nur noch tot bergen. Die Ermittlungen zur Identität des Leichnams dauern an. Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war die K 71 in Höhe des Brandortes kurzzeitig voll gesperrt. Es kam zu geringen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888.

Auto schleudert in Gegenverkehr

Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 72 bei Emstek (Kreis Cloppenburg) ist ein 36 Jahre alter Autofahrer am Montagabend ums Leben gekommen.Wie die Polizei mitteilte, war der Mann mit seinemAuto ins Schleudern geraten und nach links von der Fahrbahn abgekommen. Auf der Gegenfahrbahn erfassten ihn insgesamt drei Lastwagen. Der Fahrer war in den Trümmern so stark eingeklemmt, dass er nur noch tot geborgen werden konnte. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden gesperrt.

Wagen stürzt in Hafenbecken

Eine 50-Jährige ist mit ihrem Auto in Ostfriesland in ein Hafenbecken gestürzt und tödlich verunglückt. Die Frau war am Montagabend in Leer von der Straße abgekommen, mit ihrem Wagen eine Treppe heruntergefahren und im Wasser gelandet. "Sie konnte leider nur noch tot geborgen werden", sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zum Dienstag. Die genaue Unfallursache war zunächst unklar.

Die 50-Jährige war am Montagabend von der Straße abgekommen und eine Treppe heruntergefahren. Dort durchbrach der Wagen nach Polizeiangaben ein Holzgeländer der Promenade und schleuderte ins Wasser. Ein Passant und zwei Polizeibeamtinnen sprangen ins Wasser, um die Frau aus ihrem Wagen zu befreien. Das Auto ging jedoch mit ihr unter. Helfer konnten die 50-Jährige nur noch tot bergen. Der Wagen wurde noch in der Nacht mit einem Autokran gehoben. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

dpa/r.

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