Hansetag in Lüneburg endet erfolgreich

Volksfest im Norden

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Foto: Mit einer Rekordzahl von 109 Delegationen aus 14 Staaten dürfte es sich in Lüneburg um den bislang größten Hansetag gehandelt haben.

Lüneburg - Der 32. Internationale Hansetag in Lüneburg hat am Wochenende mindestens 200.000 Besucher angelockt. In einer vorläufigen Bilanz sprach Oberbürgermeister Ulrich Mägde von bis zu 250.000 Menschen, die das viertägige Spektakel angezogen habe.

Damit wären die Erwartungen übertroffen worden. Allein am Samstag seien etwa 80.000 Menschen gekommen, um sich das umfangreiche Musikprogramm, den Hansemarkt oder die Handwerkerstände in der historischen Altstadt anzuschauen. "Ein großes Kulturfest - das war unser Konzept", erklärte Mädge. Dazu gehörten rund 440 Stunden Livemusik auf acht über die Stadt verteilten Bühnen. Die Stadt überlege, sich für das Jahr 2037 erneut als Austragungsort zu bewerben, sagte Mädge. Bis dahin seien alle Termine vergeben.Mit einer Rekordzahl von 109 Delegationen aus 14 Staaten dürfte es sich um den bislang größten Hansetag gehandelt haben, sagte Mädge. Den Kosten von rund 1,2 Millionen Euro habe ein Vielfaches an Wertschöpfung gegenüber gestanden. Viele Besucher des Hansetages dürften wiederkommen, meinte Mädge.

"Es war ein ganz wunderbares friedliches Fest", hieß es auch bei der Einsatzleitung der Polizei. Die Zahl der Delikte wie etwa Körperverletzung sei niedriger gewesen als bei normalen Stadtfesten. Zum Abschluss des Festes stand am Sonntagnachmittag ein Umzug der Hansestädte durch Lüneburg auf dem Programm. Dann wird die Hansefahne an Herford übergeben. Die nordrhein-westfälische Stadt wird im kommenden Juni den 33. Internationalen Hansetag ausrichten.

dpa/lni

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