Sumatra

Vulkanausbruch tötet mindestens 14 Menschen

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Jakarta - Bei einem Ausbruch des Vulkans Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra sind mindestens 14 Menschen getötet worden. Der 2460 Meter hohe Berg spuckte Lava und Gas. Zahllose Menschen entkamen nur in letzter Sekunde der Katastrophe – erst gestern war eine Warnmeldung aufgehoben worden.

"Wahrscheinlich finden wir noch weitere Opfer", sagte am Samstag ein örtlicher Priester, der mit einer Hilfsorganisation zusammenarbeitet. Der 2460 Meter hohe Berg habe Lava und Gas ausgestoßen, hieß es weiter. Einen Tag vor der Eruption hatte der Katastrophenschutz wegen nachlassender Aktivität des Vulkans die Rückkehr von Einwohnern erlaubt, die mehr als fünf Kilometer von dem Berg entfernt leben.

Der Sinabung hatte mehr als 400 Jahre geruht, bevor er im August 2010 wieder ausbrach. Seit September vergangenen Jahres sind rund 30 000 Menschen aus der Umgebung geflohen. Die Einwohner bauen an den fruchtbaren Hängen des Berges seit Jahrhunderten Kaffee, Kakao und Orangen an. In Indonesien gibt es 130 aktive Vulkane.

dpa

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