Hilfe für Nordirak

Weil ruft zu Spenden für Terroropfer auf

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Foto: Ministerpräsident Stephan Weil (re.) und Hüseyin Bektas vom Verband Kurdischer Ärzte wollen den Menschen im Nordirak helfen.

Hannover - Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat die Bürger aufgerufen, Opfern der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ im Nordirak mit Spenden zu helfen. „Wir sehen voller Entsetzen ein Drama unvorstellbaren Ausmaßes und unglaubliche Flüchtlingsnot“, sagte Weil.

Mehrere Hunderttausend Menschen, Jesiden, Christen und andere religiöse Minderheiten seien auf der Flucht, sie litten unter Wassermangel, fehlenden Lebensmitteln und ärztlicher Hilfe. Das Land selbst unterstützt den Verband Kurdischer Ärzte mit 200.000 Euro.

Unter den Medizinern der Organisation, die in den nächsten Tagen ins Krisengebiet reisen, ist auch Prof. Hüseyin Bektas von der MHH. Er ist kurdischer Herkunft und hofft, dass bald bis zu 100 Ärzte den Flüchtlingen helfen können. Das größte Problem sei, dass Menschen aus dem Sindschar-Gebirge nach zehn Tagen Flucht zu dehydrieren drohten. „Es wäre schön, wenn Kliniken hier Schwerverletzte aufnehmen könnten“, sagte Bektas. Hannovers Ex-Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg rief bereits zu Spenden für das S.A.Z. Kinderhilfswerk auf.

Spendenkonto

Verband Kurdischer Ärzte in Deutschland e. V.; Stichwort: Spende für Flüchtlinge in Kurdistan Rojava-Shingal; Deutsche Apotheker- und Ärztebank; IBAN: DE 39 3006 0601 0008 7790 23s

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