Germanwings-Absturz

Weiterer Niedersachse unter den Absturzopfern

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Foto: Ein Helfer bei der Suche nach Wrackteilen

Wolfsburg - Bei der Germanwings-Katastrophe mit 150 Toten in den französischen Alpen kam nach Medieninformationen auch ein Mann aus Wolfsburg ums Leben. Der 49-jährige Familienvater flog die Route vermutlich aus beruflichen Gründen. Damit erhöht sich die Zahl der Opfer aus Niedersachsen auf drei.

Zwei Wochen nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in den französischen Alpen ist die Anzahl der Opfer aus Niedersachsen auf drei gestiegen. Nach Informationen der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung ist auch ein49-jähriger Familienvater aus Wolfsburg unter den Opfern.

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Zum Zeitpunkt des Flugzeugunglücks war der Mann, deran einem Wolfsburger Gymnasium sein Abitur gemacht hatte und später in Braunschweig studierte, Vorstand eines international tätigen Dienstleisters der Automobilindustrie mit Sitz in Martorell, 35 Kilometer von Barcelona entfernt. In Barcelona startete die Germanwings-Maschine am 24. März nach Düsseldorf. Doch der Co-Pilot brachte sie über Frankreich zum Absturz - und riss auch den Wolfsburger Familienvater mit in den Tod.

Kurz nach dem Flugzeugunglück war bekannt geworden, dass zwei junge Männer aus Niedersachsenums Leben gekommen waren, darunter der 27-jährigeDennie G., der beim SV Weetzen in der Ersten Herrenmannschaft Fußball spielte. Der aus Neuenhaus in der Grafschaft Bentheim stammende Mann hatte sich gemeinsam mit einem 28-Jährigen aus Lingen (Emsland) das Fußballspiel zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid angeschaut. Beide befanden sich auf dem Rückweg in ihre Heimat.

r./zys

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