Keine Rückkehr

Welfenschatz nicht in Braunschweig zu sehen

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Braunschweig - Braunschweig erhält kein kulturelles Highlight: Der Welfenschatz wird nicht dauerhaft in der einstigen Heimat der Goldreliquien ausgestellt. Dieser Forderung hat der Verwalter des Welfenschatzes eine Absage erteilt. „Nein, da gibt es keine Überlegungen“, heißt es aus der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

Der ehemalige Domprediger vonBraunschweig will den Welfenschatz zurückholen - beispielsweise alsDauerleihgabe. "Er gehört dorthin, wo er angedacht war", sagte Joachim Hempel. Der Schatz war ursprünglich für den Braunschweiger Dom zusammengetragen worden. Im 17. Jahrhundert fiel er an die Welfen und wurde später verkauft.

Mittlerweile ist ein großer Teil in einemBerliner Museum. Ende Februar wurde bekannt, dass Erben jüdischer Kunsthändler Deutschland verklagen, weil sie den Schatz für NS-Raubkunst halten.

dpa

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