Regierung sucht Antworten

Weniger Junge, mehr Alte

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Foto: Der demografische Wandel in Niedersachsen wird zunehmend zu einem Problem.

Hannover - Mit dem demografischen Wandel in Niedersachsen beschäftigen sich an diesem Montag Politiker, Wissenschaftler und andere Experten in Hannover. Bei dem Kongress der Landesregierung geht es darum, wie das Land auf den Bevölkerungsrückgang und den wachsenden Anteil älterer Menschen reagieren kann.

Bis 2030 rechnen Statistiker mit einem Rückgang der Einwohnerzahl landesweit um 6,4 Prozent. Schon jetzt sinkt die Zahl der Schulkinder - Fachkräfte werden Mangelware.Ministerpräsident StephanWeil (SPD) hat den demografischenWandel als eine der wesentlichen Aufgaben und Herausforderungen für die Landespolitik bezeichnet.

Besonders betroffen von den Veränderungen ist Südniedersachsen. Dort könnte die Einwohnerzahl um bis zu zwölf Prozent schrumpfen. In der Heide könnten es um die acht Prozent sein. Auch den Landkreisen an der niederländischen Grenze droht eine immer älter werdende Bevölkerung. Ein wesentlicher Grund für die Veränderungen ist die längere Lebenserwartung vieler Menschen dank des medizinischen Fortschritts. Zudem sind kinderreiche Familien immer seltener.

Bei dem Expertenforum wird unter anderem auch der Zukunftsforscher Matthias Horx erwartet.

dpa

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