Tief „Arwen“

Heftiger Sturm fegt über Großbritannien - zwei Todesopfer durch umgestürzte Bäume

Umgeworfene Bäume auf einer Straße nach einem Sturm in Großbritannien.
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Ein heftiges Sturmtief sorgte in Großbritannien in der Nacht auf Samstag für Chaos.

Sturmtief „Arwen“ suchte in der Nacht auf Samstag Großbritannien heim, Verkehrschaos und Stromausfälle waren die Folge. Mittlerweile sind zwei Todesopfer bestätigt.

Manchester - Über viele Teile Europas fegt gerade eine Schneewalze. Was in manchen Regionen ein besinnliches erstes Advent-Wochenende beschert, sorgt im Vereinigten Königreich* für eine Ausnahmesituation. Heftige Schneefälle und Unwetter* haben dort in der Nacht zum Samstag zu Verkehrschaos und Stromausfällen in tausenden Haushalten geführt. Mittlerweile sind zwei Todesopfer bestätigt. Schuld daran war das Sturmtief „Arwen“.

Großbritannien: Sturm „Arwen“ fegt über das Land

Das Unwetter sorgte im Nordwesten von England dafür, dass rund 120 Lastwagen mehrere Stunden lang im Schnee feststeckten. Die dortige Autobahnpolizei war offenbar die gesamte Nacht damit beschäftigt, das Chaos zu beseitigen und die für Großbritannien heftigen Schneemengen von den Straßen zu bekommen.

Weiter nördlich waren Haushalte ohne Strom. Der Versorger Northern Powergrid sprach von 55.000 betroffenen Kunden, vor allem in den nördlichen Regionen Northumberland und County Durham. In Schottland waren mehrere Zugverbindungen unterbrochen. Das Unternehmen ScotRail rief seine Kunden auf, Reisen wenn möglich zu vermeiden. Erst in den Morgenstunden beruhigte sich das Wetter* langsam.

Sturm „Arwen“ sucht Großbritannien heim - zwei Todesopfer bestätigt

Nicht nur die Polizei, auch Rettungsdienste berichteten von einer großen Zahl an Einsätzen, etwa wegen umgefallener Bäume oder beschädigter Dächer. Mindestens zwei Menschen kamen durch umgestürzte Bäume ums Leben.

Das Sturmtief „Arwen“ bescherte Großbritannien eine unruhige Nacht.

Dem Wetterdienst Met Office zufolge erreichte der Sturm namens „Arwen“ zeitweise fast 100 Meilen pro Stunde (fast 160
Stundenkilometer). Die höchste Warnstufe wurde mittlerweile aufgehoben, am Samstag bestanden aber weiterhin Wetterwarnungen. (dpa/mef) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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