Kieler Woche

Windjammerparade fasziniert Zehntausende

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Foto: Segelschiffe in allen Größen beteiligen sich an der traditionellen Windjammerparade zur Kieler Woche.

Kiel - Weiße Segel so weit das Auge reicht: Das Segelschulschiff „Gorch Fock“ führte am Sonnabend die traditionelle Windjammerparade zur Kieler Woche an. Zum Ausklang kamen Blitz und Donner.

Bei durchwachsenem Wetter hat die traditionelle Windjammerparade als maritimer Höhepunkt der Kieler Woche wieder Zehntausende Schaulustige angelockt. Nach Angaben der Stadt verfolgten am Samstag gut 100 000 Besucher das Spektakel auf dem Wasser und an Land. Das waren etwas mehr als im vergangenen Jahr. Angeführt vom deutschen Segelschulschiff „Gorch Fock“ segelten dabei rund 100 Groß- und Traditionssegler über die Kieler Förde - begleitet von zahlreichen Jachten und Booten.

Dabei waren unter anderem die russische Viermastbark „Kruzenshtern“, der polnische Dreimaster „Dar Mlodziezy“, das Kreuzfahrtschiff „Sea Cloud II“ und der Kieler Traditionssegler „Thor Heyerdahl“. Kurz vor Ende der rund zweistündigen Parade fegte eine Gewitterfront über die Kieler Förde hinweg. „Die kam eine halbe Stunde zu früh“, sagte der Kapitän des Toppsegelschoners Thor Heyerdahl, Detlef Soitzek.

Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) verfolgte das Geschehen von Bord der „Gorch Fock“ aus. „Das war schon ein ergreifender Moment und pure Freude, als die Schiffe die Segel setzten, traumhaft“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Der Verwaltungschef zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des am Sonntagabend endenden Sommerfestes: „Das ist eine überdurchschnittliche Kieler Woche.“ Ein Gewitterschauer könne dies nicht trüben. Mit vier Knoten, das entspricht knapp 7,5 Kilometern pro Stunde waren die Paraden-Teilnehmer unterwegs. Trotz der Wetter-Kapriolen verlief die Parade nach Angaben vom Kieler Hafenkapitän Michael Schmidt auf See ohne Probleme ab.

dpa

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