Bankräuber von Wolfsburg

Wolfsburger gesteht Bombendrohung und Geiselnahme

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Foto: Der 30 Jahre alter Bankräuber hat am Dienstag vor dem Landgericht Berlin die Geiselnahme in einer Berliner Bank gestanden.

Wolfsburg - Ein 30 Jahre alter Bankräuber hat am Dienstag vor dem Landgericht Berlin die Geiselnahme in einer Berliner Bank gestanden. Der aus Wolfsburg stammende Mann entschuldigte sich zugleich bei den Opfern und berief sich auf eine Verzweiflungstat aus Geldnot.

"Ich räume alles ein, es tut mir von Herzen Leid", erklärte der mehrfach vorbestrafte Mann zum Prozessauftakt. Drei Tage vor Weihnachten 2012 hatte der Mann einen Bankangestellten fast zehn Stunden in seiner Gewalt. Der zuletzt Arbeitslose bedrohte den 40-Jährigen mit einer Luftdruckpistole und verlangte bis zu 500 000 Euro. Er kündigte die Sprengung der Bank mit einer ferngesteuerten Bombe an. Die Polizei konnte den Nervenkrieg mit dem Geiselnehmer nach Stunden unblutig beenden.

Auch zwei Banküberfälle vom August 2011 und März 2012 in Wolfsburg mit insgesamt 37 000 Euro Beute gestand der frühere Produktionshelfer bei VW. Auch dort hatte er mit Bomben gedroht. "Ich möchte mich bei allen Opfern entschuldigen, mir war nicht klar, was ich ihnen antat", betonte der 30-Jährige im Prozess. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann erpresserischen Menschenraub vor.

In früheren Aussagen hatte der Angeklagte Geldsorgen wegen seiner Drogenabhängigkeit genannt. In Wolfsburg wurde der Angeklagte bereits wegen Drogenbesitzes, Betruges und Unterschlagung bestraft.

dpa

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