22 beteiligte Autos

Zehn Verletzte bei Unfallserie im Nebel

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Braunschweig - Bei einer Unfallserie in der Nähe von Wolfenbüttel sind am Donnerstag im dichten Morgennebel zehn Menschen verletzt worden. Insgesamt 22 Autos waren an der Reihe von Auffahrunfällen beteiligt.

Zu hohes Tempo bei schlechter Sicht: Das war nach Angaben der Polizei die Ursache für eine ganze Reihe an Auffahrunfällen auf der A 395 südlich von Braunschweig. Zwischen den Anschlussstellen Wolfenbüttel-Nord und Wulfenbüttel-Nordwest fuhren insgesamt 22 Autos ineinander. Notiert haben die Beamten acht Einzelunfälle. Alle passierte zeitgleich gegen 9.15 Uhr auf dem knapp drei Kilometer langen Autobahnstück.

Laut Polizei wurden dabei drei Menschen schwer verletzt. Weitere sieben Autoinsassen trugen leichte Verletzungen davon. Eine Rollstuhlfahrerin wurde in einem Transporter eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Die Autobahn lag zum Zeitpunkt der Unfälle in dichtem Nebel. Sie Sichtweite lag laut Polizei zum Teil unter 50 Metern. Die beteiligten Autofahrer seien alle erheblich zu schnell unterwegs gewesen, so die Polizei.

Der duch den Massencrash verursachte Schaden liegt nach Schätzungen der Polizei bei 220.000 Euro. Die Autobahn war stundenlang gesperrt. Erst gegen 13 Uhr wurde sie wieder freigegeben.

rah

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