Tag der Niedersachsen endet mit Umzug

Zeigt her eure Trachten!

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Mit dem Trachten- und Festumzug am Sonntagnachmittag wurde der Abschluss der 34. Auflage des Landesfestes eingeläutet.

Hildesheim - Das bunte Treiben neigt sich dem Ende zu: Mit einem Festumzug ging der 34. Tag der Niedersachsen in die letzte Runde. Zehntausende kamen noch einmal nach Hildesheim, um sich und das Land zu feiern.

Konzerte, Bühnenprogramm und ein farbenfroher Festumzug durch die Stadt: Zehntausende Besucher sind am Sonntag zum letzten Akt beim Tag der Niedersachsen nach Hildesheim geströmt. „Drei Tage lang haben wir ein farbenfrohes, friedliches Fest mit großartigen Künstlern aus aller Welt gefeiert“, resümierte Oberbürgermeister Ingo Meyer mit Blick auf der vergangenen Festtage. Mit dem Trachten- und Festumzug am Sonntagnachmittag wurde der Abschluss der 34. Auflage des Landesfestes eingeläutet. Über 120 Gruppen zogen durch die Straßen der Stadt und repräsentierten die niedersächsische Vielfalt von der Küste bis zum Harz.

Rund 320.000 Zuschauer tummelten sich am Wochenende über die Festmeilen, wo sich Vereine und Organisationen aus Sport, Kultur, Kommunen und Kirchen aus dem ganzen Land vorstellten. Am Sonntagvormittag nahmen über 1000 Menschen an einem ökumenischen Open-Air-Gottesdienst mit dem evangelischen Landesbischof Ralf Meister und Hildesheimer Bischof Norbert Trelle teil.

Auf den sieben Bühnen in der Stadt setzten sich vorwiegend regionale Künstler in Szene. Zu den Höhepunkten zählten jedoch auch Auftritte von internationalen Musikern wie von Rock-Legende Bob Geldof oder der norwegischen Sängerin Marit Larsen.

Der Tag der Niedersachsen wird seit 1981 an wechselnden Orten ausgerichtet. Er soll das Ehrenamt würdigen und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Menschen stärken. Etwa 6000 Helfer hatten sich in diesem Jahr an der Organisation des Landesfestes beteiligt. In Hildesheim ist das Fest eingebunden in die Feierlichkeiten zum 1200-jährigen Bestehen von Stadt und Bistum. Das Land beteiligte sich in diesem Jahr an den Gesamtkosten mit einem Beitrag von 324.500 Euro. Aufgrund der hohen Ausgaben für die betroffenen Kommunen beschloss die Landesregierung im vergangenen Jahr, das Fest nur noch alle zwei Jahre stattfinden zu lassen.

dpa

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