Ostsee

Zwei Tote bei Badeunfällen vor Insel Usedom

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Heringsdorf/Neubrandenburg - Vor der Insel Usedom waren die Rettungsschwimmer am Wochenende im Dauereinsatz. Für zwei Männer aus Berlin und Brandenburg kam jede Hilfe zu spät.

Bei Badeunfällen sind am Wochenende in Mecklenburg-Vorpommern zwei Männer aus Berlin und Brandenburg gestorben. Zwei Weitere wurden nach Angaben der Polizei in Neubrandenburg gerettet und schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht.

Urlauber hatten am frühen Sonntagmorgen einen leblosen Mann in der Ostsee vor Usedom entdeckt.Sie zogen ihn an denStrand und alarmierten Rettungskräfte. Reanimierungsversuche des Notarztes blieben erfolglos. Die Identität des Mannes war zunächst unklar. Bereits am Samstag war ein 86-Jähriger beimBaden vor Heringsdorf gestorben. Der Mann aus Berlin verschwand am frühen Nachmittag plötzlich im Wasser.

Rettungsschwimmer brachten ihn an den Strand. Der 86-Jährige habe einen Herzinfarkt erlitten, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Ein zweiter Mann ging ebenfalls am Samstag in der Ostsee unter, wie die Polizei mitteilte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, sein Zustand war kritisch. Wenige Stunden später geriet ein 59-Jähriger aus Brandenburg vor Bansin bei starker Strömung für mehrere Minuten unter Wasser.

Auch ihn brachten Rettungsschwimmer an Land. Nach rund 20 Minuten langer Reanimation wurde er mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Greifswald geflogen.

dpa

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