Verunglückter ist transportfähig

Zweiter Arzt erreicht Höhlenforscher

Berchtesgaden - Der schwerverletzte HöhlenforscherJohann Westhauser ist transportfähig und soll möglichst bald – wenn sein Gesundheitszustand es zulässt – aus 1000 Metern Tiefe geborgen werden.

In der Riesending-Schachthöhle bei Berchtesgaden haben Ärzte mit der Versorgung des schwer verletzten Höhlenforschers begonnen. In der Nacht zum Donnerstag traf auch der zweite entsandte Arzt aus Österreich bei dem verletzten Stuttgarter ein, wie ein Sprecher der Bergwacht Bayern mitteilte.

Der Schwerverletzte sei transportfähig, müsse jedoch zuvor behandelt werden. "Die Ärzte werden jetzt einen medikamentösen Schutzmantel um den Mann legen", sagte der Sprecher. Dazu hätten sie spezielle Medikamente angefordert, die am Donnerstag bei dem Forscher eintreffen sollten.

Sobald der Zustand des Patienten es erlaube, sei geplant, mit der Hilfe von sechs internationalen Höhlenretter-Teams die Bergung des Mannes aus der Höhle zu starten.

dpa

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