Verdacht bestätigt

Zweiter Vogelgrippefall in Niedersachsen

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Foto: Symbolfoto

Meppen - In einem Aufzucht- und Mastbetrieb für Enten im Landkreis Emsland wurde das gefährliche H5N8-Virus nachgewiesen. Rund 10.000 Tiere sollen nun getötet werden. Entwarnung gibt es dagegen im Kreis Cloppenburg.

In Niedersachsen hat sich der Verdacht eines zweiten Vogelgrippefalls bestätigt. Bei einem Entenmastbetrieb im nördlichen Emsland sollen nun rund 10.000 Tiere getötet werden, wie das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Samstag mitteilte. Zuvor hatten Laboruntersuchungen das gefährliche H5N8-Virus nachgewiesen. In einem Radius von drei Kilometern um den Hof wurden 19 Geflügelbetriebe mit 180 000 Tieren gesperrt.

Ein Aufatmen gibt es unterdessen im zunächst betroffenen Kreis Cloppenburg. Auf keinem der rund 60 Höfe im Umkreis des ersten niedersächsischen Vogelgrippefalls wurden Auffälligkeiten entdeckt, sagte der Ministeriumssprecher. Niedersachsen ist mit rund 100 Millionen Stück Geflügel der wichtigste Produzent in Deutschland.

dpa

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