Hungerstreik gegen Untersuchungshaft

Berlin setzt sich für ukrainische Pilotin ein

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Foto: Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und der russische Präsidenten Wladimir Putin hatten über die inhaftierte Pilotin gesprochen.

Berlin - Die Bundesregierung setzt sich für die Freilassung der in Russland inhaftierten ukrainischen Pilotin Nadeschda Sawtschenko ein. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts äußerte sich besorgt wegen des Gesundheitszustands der 33-Jährigen, die seit mehr als zwei Monaten mit einem Hungerstreik gegen ihre Untersuchungshaft protestiert.

Nach einer Absprache zwischen Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hätten deutsche Ärzte die Frau Mitte Februar in einer humanitären Aktion untersucht. Über das Ergebnis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Sawtschenko war im Juni von Separatisten in der Ostukraine gefangen genommen und nach Russland gebracht worden. Die russische Justiz wirft ihr vor, in die Tötung zweier russischer Journalisten im Konfliktgebiet verwickelt zu sein. Für ihre Freilassung haben sich auch schon die EU-Außenminister und die USAeingesetzt.

dpa

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