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Berliner Grüne für Koalitionsverhandlungen mit der SPD

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Von: Anonym WLZ

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Foto: Ein Grünen-Parteitag stimmte am Freitagabend mit großer Mehrheit für die Aufnahme mit Koalitionsverhandlungen mit der SPD.
Foto: Ein Grünen-Parteitag stimmte am Freitagabend mit großer Mehrheit für die Aufnahme mit Koalitionsverhandlungen mit der SPD. © dpa

Berlin - Die Berliner Grünen wollen die Möglichkeit einer Landesregierung mit der SPD ausloten. Ein Grünen-Parteitag stimmte am Freitagabend mit großer Mehrheit für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen. Die rot-grünen Gespräche werden voraussichtlich schon kommende Woche beginnen.

Trotz Differenzen in der Verkehrspolitik wollen die Berliner Grünen Koalitionsgespräche mit der SPD aufnehmen. Ein Parteitag stimmte am Freitagabend mit großer Mehrheit dafür. Drei Delegierte votierten dagegen, nur wenige der knapp 120 Delegierten enthielten sich. Die Verhandlungen werden voraussichtlich schon in der kommenden Woche beginnen. Die Landesvorstände von SPD und Grünen hatten diese bereits empfohlen.

Die Grünen wollten mit der SPD über eine Koalition verhandeln, „um Berlin ökologisch, sozialpolitisch und wirtschaftlich voranzubringen“, hieß es. Zugleich bekräftigten die Grünen ihr Nein zum Weiterbau der umstrittenen Stadtautobahn A100.

Die Sozialdemokraten würden die Verlängerung der A100 nicht aufgeben, hieß es in dem verabschiedeten Antrag. Die SPD wisse aber auch, „dass wir einem Weiterbau nicht zustimmen werden. Beides wird sich nicht ändern.“ Ziele des mit der SPD vereinbarten Kompromisses seien, „Bundesmittel in großem Umfang in Berlin zu investieren und sinnvolle Berliner Infrastrukturprojekte und nicht den Weiterbau der A100 voranzubringen“. Dafür brauche es einen langen Atem.

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hatte bereits abgelehnt, die geplanten 420 Millionen Euro zur Verlängerung der A100 für andere Straßenprojekte in Berlin auszugeben. Geld gebe es nur für den geplanten Autobahnbau. Das bezweifeln die Grünen.

dpa

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