Thema bei der Verkehrsministerkonferenz

Bundesländer beraten über mehr Tempo-30-Zonen

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Foto: Tempo-30-Zonen: Bei der Verkehrsministerkonferenz in Rostock werde eine Arbeitsgruppe auf Initiative Schleswig-Holsteins und Niedersachsens Vorschläge und Änderungen an den Bund erarbeiten.

Saarbrücken - Die Bundesländer wollen bei der Verkehrsministerkonferenz Ende kommender Woche über mehr Tempo-30-Zonen in Kommunen beraten. So solle Tempo 30 vor Schulen, Kindergärten, Seniorenheimen oder Krankenhäusern wegen der besonderen Gefahrenlage für schwächere Verkehrsteilnehmer zum Regelfall werden.

Das berichtete die „Saarbrücker Zeitung“ in ihrer Samstagsausgabe. Nur Ausnahmsweise könne dann eine höhere Geschwindigkeit möglich sein. Bislang ist das den Angaben zufolge umgekehrt.Auch Durchgangsstraßen oder stark befahrene Straßen mit hoher Lärmbelästigung sollen nach Willen des schleswig-holsteinischen Verkehrsministers Reinhard Meyer (SPD) künftig zu Tempo-30-Zonen werden.

Es gebe genügend Untersuchungen, die zeigten, wie Lärm die Gesundheit beeinträchtige, sagte er der Zeitung. „Hier wollen wir neue Akzente setzen.“ Durch die Umkehr der Ausnahmenregelung sollen Kommunen solche Verkehrszonen unbürokratischer einrichten können. Bei der Verkehrsministerkonferenz in Rostock werde eine Arbeitsgruppe auf Initiative Schleswig-Holsteins und Niedersachsens Vorschläge und Änderungen an den Bund erarbeiten.

epd

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