„Berlin“ und „Hessen“

Deutsche Schiffe helfen bei Flüchtlingsrettung

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Der Einsatzgruppenversorger "Berlin" (vorn) und die Fregatte "Hessen" beteiligen sich ab sofort an der Rettung von Flüchtlingen, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten.

Berlin - Zwei Schiffe der deutschen Marine beteiligen sich im Mittelmeer ab sofort an der Rettung von Flüchtlingen in Seenot. Die Fregatte „Hessen“ und das Versorgungsschiff „Berlin“ machten sich am Dienstag von Kreta aus auf den Weg in ein Seegebiet südlich von Italien, hieß es aus dem Verteidigungsministerium.

Auf der griechischen Insel hatten sie zuvor weiteres Personal, Rettungswesten und anderes Material an Bord genommen.

Die Schiffe sollen am Donnerstag in ihrem Einsatzgebiet eintreffen. An der Abstimmung über die Details des Einsatzes sind außer dem Verteidigungsministerium auch das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium beteiligt.

Die Besatzungen der beiden Schiffe sollten am Mittwoch noch östlich von Sizilien eine Übung abhalten, um die Rettung einer größeren Zahl von Schiffbrüchigen zu trainieren. Wo Flüchtlinge, die von der Bundeswehr im Mittelmeer gerettet werden, hingebracht werden sollen, steht noch nicht fest. Wahrscheinlich ist jedoch, dass die Schiffe erst einmal Häfen in Italien anlaufen werden. Ein Sprecher sagte: „Es sind noch nicht alle operativen Details geklärt, aber wir haben positive Signale, dass es eine Lösung für den Transfer der Schiffbrüchigen geben wird, um sie in einen sicheren Hafen zu bringen.“

dpa

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