Medienbericht

Geplante Jamaika-Koalition im Saarland steht fast

- Die im Saarland angestrebte schwarz-gelbe-grüne Koalition nimmt langsam Gestalt an. Das Personaltableau des Kabinetts stehe bereits weitgehend.

Dies berichtete das Nachrichtenmagazin „Focus“ am Sonnabend vorab. Die ursprünglich für den 19. November geplante Wiederwahl von Ministerpräsident Peter Müller (CDU) sei nun schon eine Woche früher vorgesehen. Am Montag setzen die Spitzen von CDU, FDP und Grünen die Koalitionsverhandlungen in Saarbrücken fort. Die Grünen hatten sich vor drei Wochen auf einem Parteitag für ein sogenanntes Jamaika-Bündnis und gegen eine rot-rot-grüne Koalition entschieden.

Neu ins Kabinett kommt laut „Focus“ der saarländische CDU-Generalsekretär Stephan Toscani als Minister für Justiz und Soziales. Im Amt bleiben demnach Finanzminister Peter Jacoby (CDU) und Staatskanzlei-Chef Karl Rauber (CDU). In CDU-Kreisen wurde dem Bericht zufolge damit gerechnet, dass auch Innenminister Klaus Meiser (CDU) im Amt bleibt und die bisherige Familienministerin Annegret Kramp-Karrenbauer das Amt der CDU-Fraktionsvorsitzenden übernimmt.

FDP-Parteichef Christoph Hartmann werde Wirtschaftsminister, berichtete das Magazin. Für das zweite Ressort der Liberalen, Gesundheit und demografische Entwicklung, seien noch mehrere Kandidaten im Gespräch. Die Grünen haben sich bereits für ihre zwei Kandidaten für Ministerposten entschieden: Simone Peter, bislang Projektmanagerin bei der Agentur für erneuerbare Energien in Berlin, soll Umweltministerin werde, der Saar-Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW, Klaus Kessler, Bildungsminister.

AFP

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