US-Außenminister

Kerry zu Besuch in Paris

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Foto: Drücken Nähe aus: Frankreichs Präsident Francois Hollande (.l) und US-Außenminister John Kerry.

Paris - US-Außenminister John Kerry hat in Frankreich um Verständnis für sein Fehlen beim großen Solidaritätsmarsch für die Opfer der islamistischen Terroranschläge von Paris gebeten. Der amerikanische Spitzenpolitiker erklärte, ihn hätten Verpflichtungen in Indien von der Teilnahme abgehalten.

Deswegen habe er nicht kommen können. Kerry war am Freitag der erste US-Spitzenpolitiker, der vor Ort seine Solidarität bekundete. An einem riesigen Solidaritätsmarsch mit zahlreichen Staats- und Regierungschefs aus aller Welt hatte am vergangenen Sonntag überraschend kein hochrangiges US-Regierungsmitglied teilgenommen.

Dies war vor allem in den USA selbst kritisiert worden. Der Sprecher von Präsident Barack Obama räumte ein, dass jemand mit einem "höheren Profil" hätte teilnehmen müssen. Die USA waren nur durch eine Botschafterin vertreten gewesen. Kerry traf am Freitagmorgen in Paris zunächst seinen französischen Amtskollegen Laurent Fabius zu Gesprächen über den internationalen Kampf gegen den Terror.

Danach waren eine Zusammenkunft mit Präsident François Hollande sowie Besuche an Schauplätzen der islamistischen Terroranschläge geplant. Bei den Angriffen hatten drei Islamisten in der vergangenen Woche insgesamt 17 Menschen getötet.

dpa

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