Kein Zusammenhang mit Corona

Kölner Oberbürgermeisterin Reker in Klinik: Diagnose jetzt bekannt - „Genesung verläuft positiv“

OB Henriette Reker hat sich für eine stationäre Behandlung in die Klinik begeben. Die Diagnose ist nun bekannt. Sie ist auf dem Weg der Besserung.

Update vom 1. Januar, 12.25 Uhr: Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker befindet sich nach Angaben des Kölner Stadt-Anzeigers auf dem Weg der Besserung. Nun wurde auch ihre Diagnose publik. Reker wurde laut der Stadt Köln am 29. Dezember mit einer venösen Thrombose diagnostiziert. Daraufhin habe sie sich in stationäre Behandlung begeben. Es gehe ihr gut, sie informiere sich über die Corona-Lage und den Jahreswechseln in der Stadt. „Die Behandlung mit dem Ziel einer vollständigen Genesung verläuft positiv“, zitiert die Zeitung einen Sprecher. Nach aktuellem Stand könne die Kölner Oberbürgermeisterin das Klinikum in den kommenden Tagen wieder verlassen.

Köln: OB Henriette Reker in stationärer Behandlung - Diagnose zunächst unklar

Update vom 31.12.2020, 09.25 Uhr: Köln muss auch über Silvester auf die Oberbürgermeisterin Henriette Reker verzichten - sie liegt weiterhin im Krankenhaus. Wie der WDR von einem Sprecher der Stadt erfahren hat, sollen Details zu ihrer Erkrankung nach Silvester bekannt gegeben werden. Der Sprecher, Alexander Vogel, habe aber bereits mit Reker telefoniert: „Sie ist ansprechbar“ ist aber alles, was er aktuell dazu sagt. Sieben bis 14 Tage könne der Krankenhausaufenthalt dauern, heißt es demnach aus Rekers Umfeld.

Vertreten wird die Oberbürgermeisterin derzeit von Verkehrsdezernentin Andrea Blome. In Köln jährt sich die Silvesternacht, bei der es rund um den Dom zu Übergriffen auf Frauen kam, dieses Jahr zum fünften Mal.

Erstmeldung vom 30.12.2020, 10.08 Uhr: Köln - Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, wird aktuell in einer Klinik behandelt. Das berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger. Reker habe sich „aufgrund einer akuten Diagnose in stationäre Behandlung in die Uniklinik Köln begeben. Dort wurde noch gestern Abend die Behandlung aufgenommen“, zitiert die Zeitung einen Sprecher der Stadt.

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln, während einer Pressekonferenz.

Henriette Reker: Oberbürgermeisterin von Köln hat sich in stationäre Behandlung begeben

Wie lange die Oberbürgermeisterin stationär behandelt werden müsse, sei noch offen. „Die Diagnose steht weder in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung noch mit Spätfolgen des Attentats vom 17. Oktober 2015“, lässt die Stadt Köln verlauteten.

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker wurde 2015 bei einer Wahlkampf-Veranstaltung bei einer politisch motivierten Tat mit einem Messer schwer verletzt. Sie lag zeitweise im künstlichen Koma. (aka)

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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