Faröer-Inseln und Grönland sind wohl entscheidend

Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Wahl in Dänemark

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Foto: Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt und ihr Herausforderer Lars Løkke Rasmussen.

Kopenhagen - Bei der Parlamentswahl inDänemark hat sich am Donnerstagabend ein Kopf-an-Kopf-Rennen abgezeichnet. Auch nach ersten Prognosen der großenTV-Sender war zunächst nicht klar, wer die neue Regierung bilden kann.

Zwar lag das von den Sozialdemokraten angeführte Lager von Ministerpräsidentin HelleThorning-Schmidt in beiden Prognosen hinter dem Mitte-Rechts-Block des bisherigen Oppositionschefs Lars Løkke Rasmussen. Sie kann aber trotzdem noch auf eine zweite Amtszeit hoffen. Angesichts des engen Rennens könnten die vier Parlamentssitze denAusschlag geben, die auf denFäröer-Inseln und Grönland vergeben werden.

Bei den vergangenen Wahlen gingen die beiden grönländischen Sitze an den von den Sozialdemokraten angeführten Block, auf denFäröer-Inseln je eines an beide Lager. Für eine Mehrheit in dem 179 Sitze starken dänischenParlament sind 90 Sitze nötig. BeimSender DRkamen die fünf Mitte-Links-Parteien hinter Thorning-Schmidt demnach ohne die Mandate aus demNordatlantik auf 86 Parlamentssitze, das Mitte-Rechts-Lager auf 89 Sitze.

Mit einem vorläufigenEndergebnis der Wahl in Dänemark wird am Freitag gegen 1.30 Uhr gerechnet. Die Verteilung der grönländischenMandate könnte aber erst am frühenFreitagmorgen feststehen.

dpa

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