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Ukraine-Krieg: Erneute Angriffe auf das Stahlwerk Asowstal

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Von: Teresa Toth, Katja Thorwarth, Christian Stör, Christoph Klaucke

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Laut Ukraine transportieren russische Soldaten weitere Leichen zum Massengrab in Manhusch. Derweil gehen die Kämpfe um das Stahlwerk Asowstal in Mariupol weiter.

+++ 17.50 Uhr: Nachdem mehrere Rettungsversuche von Zivilisten aus dem umkämpften Mariupol bereits gescheitert sind, hat das russische Militär erneut eine Evakuierung verhindert. Nach Angaben der Stadtverwaltung haben 200 Menschen versucht, die Hafenstadt zu verlassen und in die von der Ukraine kontrollierten Gebiete zu fliehen. Russische Soldaten sollen die Gruppe aufgelöst und vor möglichem Beschuss gewarnt haben.

Ukraine-Krieg: Erneute Angriffe auf das Stahlwerk Asowstal

+++ 17.20 Uhr: Die russische Armee hat die Angriffe gegen das Stahlwerk Azowstal in Mariupol wieder aufgenommen – das berichtete die ukrainische Regierung. Demnach griffen die Streitkräfte das Gelände aus der Luft an und versuchten, die Anlage zu stürmen. „Der Feind versucht, den letzten Widerstand der Verteidiger von Mariupol zu ersticken“, sagte Präsidentenberater Olexij Arestowytsch in einer Videobotschaft. Die ukrainischen Soldaten würden jedoch ihre Positionen halten und Gegenangriffe starten, so Arestowytsch.

Der Kampf um das Stahlwerk Azovstal in Mariupol im Ukraine-Krieg geht weiter.
Der Kampf um das Stahlwerk Azovstal in Mariupol im Ukraine-Krieg geht weiter. © Xinhua/dpa

Ukraine-Krieg: Russische Soldaten bringen weitere Leichen zum Massengrab

+++ 13.10 Uhr: Nachdem bekannt wurde, dass Russland tausende Zivilisten aus Mariupol in Massengräbern in Manhusch verscharrt haben soll, sollen russische Soldaten nun erneut Leichen in die 20 Kilometer entfernte Stadt bringen. Das berichtete der Berater des Bürgermeisters von Mariupol, Petro Andriuschtschenko, via Telegram. In einem beigefügten Video sind mehrere Menschen zu sehen, die Trümmer des im März zerbombten Theaters mit Baggern beseitigen. Laut Andriuschtschenko werden die Leichen in Plastiksäcken in Traktoren und Lieferwagen zunächst in ein Lager im Industriegebiet und von dort aus nach Mahnusch gebracht.

Russische Soldaten beseitigen Trümmer des Theaters in Mariupol, das sie Mitte März zerbombt haben.
Russische Soldaten beseitigen Trümmer des Theaters in Mariupol, das sie Mitte März zerbombt haben. © Maxar Technologies/dpa

Ukraine-Krieg: Video aus Stahlwerk veröffentlicht

+++ 10.15 Uhr: Die ukrainische Armee hat eines Video aus dem Stahlwerk Azowstal veröffentlicht. Dort zu sehen sind mutmaßliche Soldaten der Asow-Brigade, die Lebensmittel an Zivilisten, hauptsächlich Frauen und Kinder, verteilen. Seit fast zwei Monaten sollen Geflüchtete Zuflucht in den weitläufigen unterirdischen Anlagen des Stahlwerks suchen. In dem Video berichten die Zivilistinnen laut Kyiv Independent, dass ihnen die Lebensmittel ausgehen und bitten um Evakuierung in die von der Ukraine kontrollierten Gebiete.

Massengrab in Mariupol entdeckt - Schwere Vorwürfe gegen Russland im Ukraine-Krieg

+++ 06.10 Uhr: Laut Angaben der ukrainischen Behörden in Mariupol hat die russische Armee unweit der Stadt ein neues Massengrab ausgehoben. Aus Satellitenbildern ist das mutmaßliche Grab deutlich zu erkennen. Es befindet sich demnach unweit des Hafens der Stadt, der zu Beginn des Ukraine-Kriegs heftig umkämpft war. Das Massengrab im Westen Mariupols soll 20 Mal größer sein als das in Butscha. Das berichten die Behörden der Stadt via Telegram. In ein Grab dieser Größenordnung würden demnach bis zu 9.000 Leichen passen.

„Die Besatzer haben im April jeden Tag neue Gräben ausgehoben und mit Leichen gefüllt“, schreiben die Behörden aus Mariupol. Die Leichen seien „in mehreren Schichten beigesetzt worden“. Laut Angaben des US-Radiosenders National Public Radio (NPR) würden Satellitenbilder außerdem beweisen, dass das Grab im vergangenen Monat vergrößert worden war. NPR beruft sich dabei auf Angaben von Maxar Technologies, einem Dienstleister für Satellitenbilder. Das Massengrab soll demnach aktuell die Größe von drei Fußballfeldern haben.

Lage in Mariupol beruhigt sich laut Angaben aus Russland

+++ 20.35 Uhr: In der durch die Kämpfe schwer zerstörten ostukrainischen Hafenstadt Mariupol soll sich die Lage nach russischen Angaben normalisiert haben. „Die Bewohner der Stadt haben die Möglichkeit bekommen, sich wieder frei auf der Straße zu bewegen“, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Die Straßen würden von Trümmern und kaputter Militärtechnik geräumt, die Reste der ukrainischen Kämpfer und der „Söldner aus den USA und den europäischen Ländern“ seien „zuverlässig“ auf dem Gelände des Stahlwerks Azovstal eingeschlossen. Von unabhängiger Seite waren die Berichte nicht zu überprüfen.

Der Kampf um das Stahlwerk Azovstal in Mariupol ist zur entscheidenden Schlacht im Ukraine-Krieg geworden.
Der Kampf um das Stahlwerk Azovstal in Mariupol ist zur entscheidenden Schlacht im Ukraine-Krieg geworden. © Peter Kovalev/imago

+++ 18.25 Uhr: Der russische Präsident Wladimir Putin hat Kiew vorgeworfen, eine Kapitulation der ukrainischen Truppen in der Hafenstadt Mariupol zu verhindern. „Allen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, den Kämpfern der nationalen Bataillone und den ausländischen Söldnern, die ihre Waffen niedergelegt haben, werden das Leben, eine menschenwürdige Behandlung im Einklang mit dem Völkerrecht und eine hochwertige medizinische Versorgung garantiert“, sagte Putin am Freitag laut Angaben des Kreml in einem Telefonat mit EU-Ratspräsident Charles Michel.

„Aber das Kiewer Regime erlaubt nicht, dass diese Möglichkeit genutzt wird“, wurde Putin in der Erklärung des Kreml weiter zitiert. Moskau hatte am Donnerstag erklärt, die russischen Truppen hätten nunmehr die Kontrolle über die Stadt mit Ausnahme des Industriegebietes von Asow-Stahl. Putin hatte die komplette Abriegelung des Gebiets angeordnet.

Russische Truppen belagern Stahlwerk: Säuglinge, Kinder und Alte gefangen – Trinkwasser wird knapp

+++ 15.30 Uhr: Im Stahlwerk Asowstal in Mariupol sind laut Angaben der Ombudsfrau Ljudmila Denisova rund 1000 Menschen seit Tagen eingeschlossen. Darunter befinden sich Säuglinge, Kinder und Alte. Das berichtet das Nachrichtenportal Kyiv Independent. Zudem seien 500 teils verwundete ukrainische Soldaten im Innern des Werks. Ihnen gehe das Trinkwasser aus. Russische Truppen haben das Gelände abgeriegelt. Zuvor hatte Präsident Wladimir Putin seine Pläne, das Stahlwerk zu stürmen, geändert.

Ukraine-Krieg: Russland soll Flucht der Zivilbevölkerung auf Stahlwerk in Mariupol verhindern

+++ 11.00 Uhr: Die Ukraine hat russischen Truppen vorgeworfen, Zivilisten am Verlassen des belagerten Stahlwerks in Mariupol zu hindern. „Die Russen fürchten Azowstal zu stürmen, doch dabei lassen sie bewusst und zynisch keine Zivilisten heraus“, teilte Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk am Freitag im Nachrichtenkanal Telegram mit. So solle der Druck auf die verbliebenen ukrainischen Soldaten in dem Werk erhöht werden, sich zu ergeben. Nach Angaben von Wereschtschuk wollen sich die Verteidiger des Werks und Mariupols nicht ergeben.

Ukraine-Krieg in Mariupol: Stahlwerk-Erstürmung wäre für Russland wohl verlustreich

+++ 09.00 Uhr: Einer Einschätzung des britischen Verteidigungsministeriums zufolge wäre ein Sturm des Stahlwerks Azowstal sehr verlustreich für Russland. Putins Entscheidung, eine Blockade um das Werk zu errichten, verweise auf den Kreml-Wunsch, den Widerstand in Mariupol zu brechen. Zudem wolle man die dort stationierten Soldaten wohl für Angriffe in anderen Gebieten einsetzen.

Update vom Freitag, 22. April, 07.00 Uhr: Russische Soldaten sollen bis zu 9000 Bewohner der umkämpften Stadt Mariupol in Massengräbern in der rund 20 Kilometer entfernten Stadt Manhusch verscharrt haben. Bürgermeister Wadym Bojtschenko warf Russland Völkermord vor und rief die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf, wie der Stadtrat von Mariupol auf Telegram mitteilte.

Massengräber in der Nähe von Mariupol: Bürgermeister spricht von „neuem Babyn Jar“

Bojtschenko erinnerte an das Massaker an rund 34.000 Juden in Kiew im Zweiten Weltkrieg und sprach von einem „neuen Babyn Jar“. „Damals tötete Hitler Juden, Roma und Slawen. Und jetzt vernichtet Putin Ukrainer. Er hat in Mariupol schon Zehntausende Zivilisten getötet“, wurde Bojtschenko vom Stadtrat zitiert. „Das erfordert eine entschlossene Reaktion der gesamten Welt. Wir müssen diesen Völkermord stoppen, mit allen Mitteln, die möglich sind.“

Ukraine-Krieg: Selenskyj hält Mariupol nicht für verloren - „Entscheidende Schlacht steht bevor“

+++ 18.35 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hält die nach Kremlangaben nun von Russland kontrollierte Hafenstadt Mariupol noch nicht für komplett verloren. „Die Situation ist schwierig, die Situation ist schlecht“, sagte der Staatschef am Donnerstag Journalisten örtlichen Medien zufolge in Kiew. Es gebe mehrere Wege, die Stadt zu befreien.

Ukraine-Krieg: Putin erklärt Mariupol für „befreit“ – Keine „Fliege entkommt“

+++ 16.48 Uhr: Nach fast zweimonatiger Belagerung hat Russlands Präsident Wladimir Putin die „Befreiung“ der strategisch wichtigen ukrainischen Hafenstadt Mariupol verkündet – zugleich aber eingeräumt, dass das Stahlwerk mit den letzten ukrainischen Verteidigern der Stadt noch immer nicht unter russischer Kontrolle sei. Putin ordnete am Donnerstag an, das Werk weiter zu belagern – so engmaschig, dass „keine Fliege mehr heraus kann“.

Ukraine-Krieg: Russland erklärt Mariupol für „befreit“

+++ 15.15 Uhr: Die russische Militärführung ist sich sicher: „Mariupol, das ein Ort der Ansammlung nationalistischer Gruppierungen war, ist befreit“, betonte Kremlsprecher Dmitri Peskow laut Informationen der Nachrichtenagentur Interfax. Die „Spezialoperation“ verlaufe weiter nach Plan. Zuvor hatte Verteidigungsminister Sergej Schoigu Kremlchef Wladimir Putin darüber informiert, dass die Hafenstadt unter russischer Kontrolle sei.

Ukraine-Krieg in Mariupol: Russland stürmt Stahlwerk in Mariupol nicht

+++ 13.30 Uhr: Die Einnahme der ukrainischen Hafenstadt Mariupol war für Russland immer von großer strategischer Bedeutung. Für den russischen Präsidenten Wladimir Putin kam es vor allem darauf an, eine Landbrücke zwischen der östlichen Donbass-Region und der annektierten Halbinsel Krim zu schaffen. Doch nun hat sich Putin entschieden, die Eroberung nicht zu beenden. Vielmehr versucht er, die verbliebenen ukrainischen Kämpfer auszuhungern.

Nach Ansicht des britischen Generals Richard Barrons ist auch klar, warum sich Putin so entschieden hat. Es wäre für Russland „wirklich schwierig“ gewesen, die Soldaten, die sich im Stahlwerk Asowstal verschanzt haben, ohne „riesige Verluste auf beiden Seiten“ zu besiegen. Barrons betonte gegenüber der BBC, dass der Kampf um die Fabrik nicht mehr wirklich relevant dafür sei, wer Mariupol kontrolliere. Vor allem solle die Verkündung des Sieges dem eigenen Volk zeigen, dass Russland am Vorabend des russisch-orthodoxen Osterfestes einen erfolgreichen Kampf führen würde. „Und es ermöglicht dem Militär, nicht mehr allzu viele Ressourcen für einen militärisch irrelevanten Kampf um die Stahlwerke aufzuwenden und sich dem zuzuwenden, was jetzt wirklich zählt: dem Kampf um den Donbass.“

+++ 11.30 Uhr: Die ukrainische Regierung hat von Russland für das eingekesselte Stahlwerk Asowstal in der Hafenstadt Mariupol einen humanitären Korridor gefordert. „Dort befinden sich gerade etwa 1000 Zivilpersonen und 500 verwundete Soldaten. Sie müssen alle heute aus Asowstal herausgeholt werden!“, schrieb Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk auf Telegram. Sie rief die Welt dazu auf, alle Anstrengungen jetzt auf das Stahlwerk zu konzentrieren. „Das ist jetzt der Schlüsselpunkt und der Schlüsselmoment für die humanitären Bemühungen“, betonte Wereschtschuk.

Ukraine-Krieg: Putin verkündet Sieg in Mariupol

+++ 10.30 Uhr: Seit Anfang März ist Mariupol Schauplatz schwerer Kämpfe. Nun behauptet die russische Führung um Wladimir Putin, die Hafenstadt eingenommen zu haben. Im TV verkündete der russische Präsident bereits den Sieg in Mariupol.

Allerdings verteidigen ukrainische Truppen in Mariupol noch immer das Stahlwerk Asowstal. Putin hat inzwischen auch den Plan aufgegeben, die belagerte Fabrik zu stürmen (s. Update v. 09.45 Uhr). Stattdessen solle das riesige Werksgelände von Asowstal hermetisch abgeriegelt werden. „Ich halte die vorgeschlagene Erstürmung des Gewerbegebiets für nicht notwendig“, sagte Putin bei einem im Fernsehen übertragenen Treffen mit Verteidigungsminister Schoigu im Kreml. „Ich befehle Ihnen, es abzubrechen.“ Stattdessen sollten russische Truppen das Gelände blockieren. Noch nicht einmal eine Fliege dürfe unentdeckt auf das Areal gelangen.

Ukraine-Krieg: Stahlwerk Asowstal wird abgeriegelt

+++ 09.45 Uhr: Die Schlacht um Mariupol ist so gut wie entschieden. Nach Angaben von Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat das russische Militär die Hafenstadt unter seine Kontrolle gebracht. Das teilte Schoigu bei einem mit Kremlchef Wladimir Putin im Staatsfernsehen übertragenen Treffen mit. „Die verbliebenen ukrainischen Kampfeinheiten haben sich auf dem Industriegelände der Fabrik Asowstal verschanzt“, sagte Schoigu.

Ukraine-Krieg: Schlacht um Mariupol vor dem Ende

Erstmeldung vom Donnerstag, 21. April, 09.00 Uhr: Moskau/Kiew – Die Entscheidung im Kampf um die ukrainische Hafenstadt steht unmittelbar bevor. Dem Anführer der russischen Teilrepublik Tschetschenien zufolge könnte das Stahlwerk Asowstal in Mariupol noch am heutigen Donnerstag an russische Einheiten fallen. „Heute vor oder nach dem Mittagessen wird Asowstal vollständig unter Kontrolle der russischen Streitkräfte sein“, erklärte Ramsan Kadyrow in der Nacht zum Donnerstag auf Telegram.

Kadyrow, dessen Einheiten in der Ukraine kämpfen, sagte weiter, die in dem Stahlwerk verbliebenen ukrainischen Kämpfer hätten am Morgen noch die Möglichkeit, sich zu ergeben. Täten sie dies, sei er sicher, dass die russische Führung „die richtige Entscheidung“ treffen werde. Russischen Angaben zufolge befinden sich noch rund 2500 ukrainische Kämpfer und ausländische Söldner in dem Stahlwerk. Ukrainischen Mitteilungen zufolge sollen dort auch rund 1000 Zivilpersonen Schutz gesucht haben.

Ukraine-Krieg: Verteidiger in Mariupol bitten um Evakuierung

Zuvor hatte der Kommandeur der verbliebenen Marineinfanteristen in Mariupol, dass die ukrainische Seite nur noch ein Objekt verteidige, das Stahlwerk Asowstal. „Der Feind ist uns 10 zu 1 überlegen“, sagte Kommandeur Serhij Wolyna in einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft. Gleichzeitig bat er um Evakuierung seiner Kämpfer in einen Drittstaat und deutete damit an, aufgeben zu wollen.

Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich zu einem Austausch bereit. „Wir sind bereit, unsere Leute gegen russische Soldaten, die sie zurückgelassen haben – sowohl Leichen, als auch Verwundete – auszutauschen“, sagte der 44-Jährige. Am Mittwochabend erklärten zwei Vertreter der ukrainischen Delegation bei den Gesprächen mit Russland ihre Bereitschaft, für Verhandlungen über die Evakuierung der Kämpfer und Zivilpersonen aus dem Stahlwerk nach Mariupol zu kommen.

Ukraine-Krieg: Geplante Evakuierung aus Mariupol scheitert erneut

Unterdessen ist laut ukrainischen Regierungsangaben eine Rettung der Zivilbevölkerung aus Mariupol erneut gescheitert. „Leider hat der humanitäre Korridor aus Mariupol heute nicht wie geplant funktioniert“, teilte Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk auf Telegram mit. Die Besatzer hätten es nicht geschafft, die Menschen rechtzeitig zu dem vereinbarten Punkt zu bringen, wo Busse und Krankenwagen auf sie gewartet hätten, sagte sie. An diesem Donnerstag (21.04.2022) solle es einen neuen Versuch geben.

Die südostukrainische Hafenstadt Mariupol wurde am 1. März kurz nach dem Beginn des Kriegs komplett von russischen Truppen eingeschlossen. Die Stadt und auch der Hafen gelten zu großen Teilen als zerstört. (cs/ktho mit AFP/dpa)

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