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Peking: China will mit Russland Welt in „gerechtere Richtung“ führen

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Von: Katja Thorwarth

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Putin und Xi wollen in Usbekistan zusammenkommen. (Archivbild)
Putin und Xi wollen in Usbekistan zusammenkommen. (Archivbild) © Alexei Druzhinin/dpa

Bei einem Regionalgipfel in Usbekistan trifft Kreml-Chef Wladimir Putin auf den chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Auf der Tagesordnung steht die internationale Ordnung.

Peking - Chinas Präsident Xi Jinping bricht in dieser Woche zu seiner ersten Reise ins Ausland seit Beginn der Corona-Pandemie auf. Wie chinesische Staatsmedien am Montag (12. September) berichteten, wird Xi Kasachstan und Usbekistan besuchen. Dort wird er sich mit Kreml-Chef Wladimir Putin austauschen, der aktuell in der Ukraine mit Verlusten durch die ukrainische Gegenoffensive konfrontiert ist.

Wie ranghohe Diplomaten im Vorfeld formulierten, will China die internationale Ordnung gemeinsam mit Russland „in eine gerechtere und rationalere Richtung“ führen. Peking sei trotz des russischen Angriffskriegs in der Ukraine bereit, die „strategische Kooperation“ mit Moskau fortzusetzen, die „gemeinsamen Interessen zu schützen und die Entwicklung der internationalen Ordnung in eine gerechtere und rationalere Richtung“ zu fördern, erklärte der Außenbeauftragte der Kommunistischen Partei, Yang Jiechi, nach Ministeriumsangaben am Montag bei einem Gespräch mit dem russischen Botschafter in Peking, Andrej Denissow.

Putin und Xi: Treffen in Usbekistan thematisiert Zusammenarbeit von China und Russland

Unter der „strategischen Führung“ des chinesischen Präsidenten Xi Jinping und des russischen Staatschefs Wladimir Putin habe sich die Beziehung zwischen China und Russlands „stets in der richtigen Spur“ weiterentwickelt, ergänzte Yang. Denissow wiederum sprach von „fruchtbaren Ergebnissen“ der bilateralen Beziehungen.

Putin und Xi planen ein Treffen beim Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) in Usbekistan in dieser Woche. Zur SCO gehören China, Russland, die vier Staaten Zentralasiens - Kasachstan, Kirgistan, Usbekistan und Tadschikistan - sowie Indien und Pakistan.

Seit dem Ukraine-Krieg und den westlichen Sanktionen will Russland seine Beziehungen zu asiatischen Ländern ausbauen, allen voran China. Peking hatte die russische Invasion in der Ukraine nicht verurteilt und stattdessen die westlichen Sanktionen gegen Moskau kritisiert. (ktho/AFP)

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