Proteste

Studentenproteste auf 50 Hochschulstandorte ausgeweitet

- Nach Angaben des Studentischen Dachverbandes fzs seien bereits Hörsäle an mehr als 50 Universitätsstandorten besetzt. Studenten protestieren auf diesem Wege gegen Studiengebühren.

Die Studentenproteste gegen Studiengebühren und -bedingungen an Hochschulen in Deutschland breiten sich weiter aus. Mittlerweile seien Hörsäle an mehr als 50 Hochschulstandorten besetzt, teilte der Studentische Dachverband fzs am Freitag in Berlin mit. Weitere Proteste seien in der Planung. Auch in Österreich setzten die Studenten ihre Protestaktionen fort.

Nachdem im Sommer während des sogenannten Bildungsstreiks rund 250.000 Studenten und Schüler auf die Straße gegangen seien, habe sich in der Bildungspolitik trotz vieler Versprechen nichts getan, kritisierte fzs-Vorstandsmitglied Anja Gadow. „Die Parteien stückeln konzeptlos einzelne Programme und Gesetze zusammen und nennen das Bildungspolitik. Weder auf Bundesebene noch in den Bundesländern wurden bisher Verbesserungen im Bildungsbereich vorgenommen“, sagte sie.

Seit Mittwoch halten Studenten an zahlreichen Standorten Universitätsräume besetzt. Am Donnerstag gab es Proteste unter anderem an Universitäten in Berlin, Hamburg, München, Bielefeld und Göttingen.

ddp

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