Verhandlungen

Tarifgespräche für öffentlichen Dienst stocken wieder

- Ein Konflikt im Arbeitgeberlager hat am späten Sonnabend dazu geführt, dass die Tarifverhandlungen für die rund zwei Millionen Angestellten von Bund und Kommunen wieder ins Stocken geraten sind. Mehrere Landesverbände der Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) weigerten sich, den Kompromissvorschlag mitzutragen.

Die Tarifverhandlungen für die rund zwei Millionen Angestellten von Bund und Kommunen sind am späten Sonnabend wieder ins Stocken geraten. Grund ist ein Konflikt im Arbeitgeberlager. Während der Bund bereit sei, das Schlichtungsergebnis zu akzeptieren, gab es bei den kommunalen Arbeitgebern interne Probleme, verlautete aus dem Umfeld der Verhandlungsparteien. Mehrere Landesverbände der Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) weigerten sich, den Kompromissvorschlag mitzutragen. Knackpunkt ist unter anderem das Thema Altersteilzeit.

Seit Sonnabendmorgen verhandelten Arbeitgeber und Gewerkschaften in Potsdam über den Schlichterspruch vom Donnerstag. Nach der Empfehlung sollen die Gehälter für die Angestellten bis Sommer 2011 stufenweise um insgesamt 2,3 Prozent angehoben werden. Als „soziale Komponente“ ist im Januar 2011 eine Einmalzahlung von 240 Euro vorgesehen. Diesen Vorschlag hatte die paritätisch besetzten Schlichtungs-Kommission einvernehmlich verabschiedet.

dpa

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