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Ukraine-Krieg: Kilometerlanger russischer Konvoi soll vor Kiew sein – die Nacht im Überblick

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Von: Franziska Schwarz

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Dieses von Maxar Technologies zur Verfügung gestellte Satellitenbild zeigt das nördliche Ende eines Konvois russischer Fahrzeuge südöstlich von Iwankiw, nordwestlich von Kiew.
„Maxar Technologies“ hat dieses Satellitenbild zum Ukraine-Konflikt publiziert. © picture alliance/dpa/Maxar Technologies/AP

Ein US-Unternehmen hat gespenstische Satellitenbilder zu dem kriegerischen Konflikt veröffentlicht. Die Kämpfe um Kiew dauern an. Was in der Nacht zum 1. März geschah.

Kiew - Ein Kilometerlanger Militärkonvoi soll auf Kiew zuhalten. Das teilte das US-Satellitenbildunternehmen Maxar Technologies am Montagabend laut der Nachrichtenagentur AFP mit. Die Bilder davon seien am Montag (28. Februar) aufgenommen worden.

Der Konvoi „erstreckt sich von der Umgebung des Antonow-Flughafens (etwa 25 Kilometer vom Zentrum Kiews entfernt) im Süden bis zur Umgebung von Prybirsk“ im Norden, zitiert die AFP aus der entsprechenden E-Mail.

Die Bilder zeigen Dutzende Fahrzeuge, die auf Straßen in der ukrainischen Landschaft hintereinander aufgereiht seien. Einige der Fahrzeuge stünden „sehr weit voneinander entfernt“, andere seien „zu zweit und dritt“ gruppiert. Auf einigen Bildern sei der Rauch von mutmaßlich brennenden Gebäuden zu erkennen.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine weltweite Flugverbotszone für Russland wegen des Ukraine-Konflikts gefordert. Das erklärte er am Montagabend in einem auf Facebook verbreiteten Video.

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Der US-Sender CNN berichtet über ein geheimes Briefing der US-Regierung: Demnach warnen zwei nicht namentlich genannte Beamte davor, dass Russland seine Truppen hochfahren und Kiew dann erfolgreich belagern könnte.

Die Regierung unter US-Präsident Joe Biden* ist laut dem Bericht aber optimistisch, dass durch die Einigkeit des Westens der Konflikt gelöst werden könne. Der russische Angriff auf die Ukraine habe zu einem Schulterschluss innerhalb der Nato und anderer westlicher Verbündeter geführt

Ukraine-Konflikt: Angriffe auf Charkiw dauern an

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Nach früheren Angaben hatte es am Montag bei Angriffen in Charkiw mindestens elf Tote und Dutzende Verletzte gegeben, 87 Wohnhäuser seien zerstört worden.

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Die Abschüsse seien während der Luftangriffe auf Wassylkiw und Browary im Kiewer Umland erfolgt, hieß es. Alle genannten Angaben ließen sich nicht unabhängig prüfen. (frs/AFP/dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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