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Deutschland liefert 30 Gepard-Panzer und 65 Kühlschränke an Ukraine

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Von: Katja Thorwarth

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30 Flakpanzer vom Typ Gepard sollen noch an die Ukraine zur Verteidigung gegen Russland geliefert werden.
30 Flakpanzer vom Typ Gepard sollen noch an die Ukraine zur Verteidigung gegen Russland geliefert werden. © Maurizio Gambarini/dpa

Die Bundesregierung hebt die Geheimhaltung bei Waffenlieferungen in die Ukraine auf. Was Deutschland bislang geliefert hat – und was in Planung ist.

Berlin – Die Bundesregierung steht wegen ihrer mutmaßlich nicht ausreichenden Waffenlieferungen an die Ukraine in der Kritik. Der Ampel wird fehlendes Engagement im Ukraine-Krieg vorgeworfen, insbesondere die diesbezügliche Haltung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gilt vielen als zu zögerlich. Die Vorwürfe seien jedoch nicht haltbar, heißt es stets aus Berlin. Vielmehr liefen Waffentransporte als geheime Mission, weshalb Kritisierende nicht den Überblick haben könnten.

Doch nun, knapp vier Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, hat die Ampel erstmals alle Waffenlieferungen offengelegt. Man passe sich damit der Praxis der engsten Verbündeten – zum Beispiel der USA – an, erklärte Regierungssprecher Steffen Hebestreit den Schritt am Dienstag (21. Juni). Die veröffentlichte Liste enthält alle Waffen und andere Rüstungsgüter, die bereits geliefert wurden oder deren Lieferung geplant ist. Bisher war sie nur für Abgeordnete in der Geheimschutzstelle des Bundestags einsehbar.

Waffen aus Deutschland im Ukraine-Krieg für den Abwehrkampf gegen Russland

Bekannt gegeben hatte die Bundesregierung die Lieferungen an die ukrainischen Streitkräfte für den Abwehrkampf gegen Russland bisher nur punktuell. Allerdings wurden sie nach Eintreffen im Kriegsgebiet von ukrainischer Seite veröffentlicht.

An Waffen geliefert wurden bisher unter anderem: 3000 Panzerfaust-Patronen, 100.000 Handgranaten, 2700 Fliegerfäuste, 500 Stinger-Flugabwehrraketen, 100 Maschinengewehre und 16 Millionen Schuss Munition. Hinzu kommt in großem Umfang Ausrüstung wie 23.000 Gefechtshelme, 178 Kraftfahrzeuge, 1200 Krankenhausbetten, ein Feldlazarett.

Noch liefern will die Bundesregierung unter anderem:

(ktho/dpa)

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