In Seoul

US-Botschafter bei Messerattacke verletzt

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Seoul - Der US-Botschafter in Südkorea, der 42-jährigeGesandte Mark Lippert, ist am Donnerstagmorgen (Ortszeit) bei einer Messerattacke im Gesicht und am Handgelenk verletzt worden. Der Täter, ein 53 Jahre alter Südkoreaner, griff ihn bei einem öffentlichen Vortrag an.

Die Verletzungen seien nicht lebensbedrohlich, Lippert werde in einem Krankenhaus versorgt, teilten die Polizei und das US-Außenministerium mit.

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Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut dem Rundfunksender KBS um einen 55-jährigen Südkoreaner, der sich selbst als Aktivist für die Wiedervereinigung mit Nordkorea bezeichnet. Er wurde festgenommen. Der Mann protestierte den Berichten zufolge am Tatort unter anderem gegen die gemeinsamen Frühjahrsmanöver der Streitkräfte Südkoreas und der USA.

Bei der Tatwaffe handelte es sich um ein Küchenmesser mit einer 25 Zentimeter langen Klinge, wie südkoreanische Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten. Zuvor war von einer Rasierklinge die Rede gewesen.

DieRegierungin Seoulverurteilte die Attacke. Manseientsetzt über "die schändliche Tat" gegen den Botschafterder USA, dem wichtigstenVerbündeten Südkoreas,erklärte das Außenministerium in Seoul.

Die stellvertretende US-Außenamtssprecherin Marie Harf verurteilte den "Akt der Gewalt". Nach Angaben des Nationalen Sicherheitsrates der Vereinigten Staaten telefonierte US-Präsident Barack Obama umgehend mit Lippert und wünschte diesem eine rasche Genesung.

dpa

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